Über die Burg Guttenberg ins Fünfmühlental

Der Judenfriedhof (Foto: Harry Selzer)
Wenn der Wald sein erstes zartes Grün zeigt und der Boden mit lauter weiß blühenden Anemonen bedeckt ist, dann drängt es den Wanderer in die Natur.
Die Wandergruppe des Beilsteiner Albvereins startete am 10. April am Mühlbachsee bei Zimmerhof zu der fast schon klassischen Rundwanderung über die Burg Guttenberg ins Fünfmühlental. Ein kurzer, steiler Anstieg führte zum historischen Judenfriedhof bei Heinsheim. Hier wurden von 1598 bis 1937 jüdische Mitbürger aus 25 Gemeinden bestattet.
Auf dem Weg zur Burg Guttenberg brachte ein ungemütlicher, kalter Wind Regen und Schnee.Vergeblich hatte der Wanderführer auf seinen Vetter im Himmel gehofft. Die Aussicht ins Neckartal wurde auf den nächsten Besuch der Burg verschoben, ebenso die Flugvorführung von Adler, Geier und Co. sowie die Besichtigung des Burgmuseums. Über den Eselsteig ging es durch den mit Bärlauch bestandenen Hang hinunter ins Mühlbachtal.
Entlang des Baches erreichte die Gruppe die Siegelsbacher Mühle. Nach einem schmackhaften und reichlichen Mittagessen führte der anschließende Verdauungsspaziergang an der Sommersmühle mit dem Hirschgehege und der Barthsmühle vorbei zum Parkplatz am Mühlbachsee. Alle freuten sich über eine interessante und abwechslungsreiche Wanderung.
G. Peter
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