Wanderung am Tag des offenen Denkmals

Denkmale im Regen (Foto: Bernhard Weigand)
Zu einer Wanderung am Tag des offenen Denkmals hatte der SAV, O.G. Beilstein, am 8. September eingeladen. Es regnete und  eine kleine Gruppe machte sich auf den Weg nach Großbottwar. Quer durch die Stadt in Richtung Gewand „Schöne Frau“ und vorbei am Forstberg führte der Weg über die Höhen zwischen dem Köchersberg und Großbottwar. Am Rathaus wartete die Stadtführerin .  Das imposante Gebäude war 1556 vollendet worden, nachdem der Vorgängerbau dem Verfall preis- gegeben und abgerissen worden war. Die letzte Renovierung vor über 30 Jahren lässt das Gebäude auch in seiner  ursprünglichen Form und Farbe erstrahlen.
Beim Rundgang durch den alten Stadtkern zeigten sich sehenswerte Gebäude wie das schiefe Haus, die Stadtschänke oder die alte Schule. Bis in 19. Jahrhundert hatte Großbottwar drei Kirchen. Nur mehr die Martinskirche ist erhalten. Mit interessanten Geschichten vermittelte die Stadtführerin (eine gebürtige Berlinerin, jetzt aber mit Fleisch und Blut Großbottwarerin) den Zuhörern neben den architektonischen Feinheiten auch die Söhne und Töchter der Stadt, welche in den vergangenen Jahrhunderten Bemerkenswertes leisteten. Nach zwei Stunden endete die Stadtführung an der Stadtmauer, von der noch ein Stück erhalten ist. Mit dem Bus ging es zurück.
B.W.
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