Buchvorstellung über die Heilbronner Hammer-Brennerei

Bei der Buchvorstellung im Schwäbischen Schnapsmuseum der Autor Helmut Müller, Wiederbeleber des Hammer Jubelbrandes Markus Weisser und der Museumsleiter Kurt Sartorius (v.l.).
Bönnigheim: Schwäbisches Schnapsmuseum | "Wieviel schöner ist das Leben, wenn wir einen Hammer heben!“

Dieser Werbespruch ist Titel des Buches von Autors Helmut Müller über die „Geschichte der Heilbronner Hammer-Brennerei Landauer & Macholl“. Eine besondere Firmen- und Familiengeschichte hat der frühere stellvertretende Pressesprecher der Stadt Heilbronn in seinem ansprechenden Bild- und Textband zusammengestellt.

Die Firmengründung war im Heilbronn der 1860er Jahre. Betroffen hörten die Gäste dann von den unsäglichen Repressalien gegen die Familien und die Firma in den Zeiten der Naziherrschaft. Dass auch nach dem Krieg, als der Sohn Fritz Landauer die Hammer-Brennerei wieder aufbaute, die Behörden und Banken sich nicht gerade einfühlsam oder gar gerecht zeigten, macht noch heute sehr betroffen. Der Autor Helmut Müller beschrieb weiter die Nachkriegszeit mit dem 100jährigen Firmenjubiläum von 1961 und das spätere Ende der Firma.

 Markus Weisser schenkte den von ihm neu ins Spirituosenleben erweckten „Hammer Jubelbrand“ an die Gäste aus. Die Besichtigung der Ausstellung im Steinhaus - von Kurt Sartorius geführt- rundete den gelungenen Informationsabend ab. Das Buch von Helmut Müller ist im Schwäbischen Schnapsmuseum sowie im Buchhandel für 24,80 Euro erhältlich.
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