Führung durch die Ganerbenstadt Bönnigheim

Stadtführer Kurt Sartorius (4. von links) gab interessante Fakten seiner Heimatstadt Bönnigheim an die Brackenheimer LandFrauen weiter. E-MG
Bönnigheim: Schwäbisches Schnapsmuseum |  Die Brackenheimer LandFrauen erlebten einen sehr lehrreichen und geselligen Nachmittag im benachbarten Bönnigheim. Der ortskundige und humorvolle Kurt Sartorius informierte über die Stadtgeschichte und die Besonderheiten seiner Heimatstadt. Diese gehörte zum Erzbistum Mainz und es herrschte 400 Jahre Ganerbiat. Folgende Adelsgeschlechter teilten Bönnigheim in vier Sektoren: Das Gemminger, Neipperger, Sachsenheimer und Liebensteiner-Viertel. In der Cyriakus-Kirche ist heute noch ein Lettner erhalten und die Kirchturmspitze hat sich gedreht. Der Mainzer Graf Stadion lebte mit seiner Ehefrau und Schriftstellerin Sophie la Roche, das heute eine Bildersammlung über Naive Kunst beherbergt. Das liebevoll eingerichtete Apothekenmuseum hinter dem Restaurant „ Alte Apotheke“ durfte nicht fehlen. Ebenso das Wahrzeichen der Stadt – der mittlerweile schräge Kölle-Turm an der ehemaligen Stadtmauer. Dazu wusste der Ur-Bönnigheimer zahlreiche Anekdoten und Geschichten. Zum Abschluss wurden die LandFrauen in die Kunst des Schnapsbrennens im Schnapsmuseum, dem ehemaligen Burgpalais und Wengerterhaus, eingeführt. Bei gutem Kuchen und Kaffee zelebrierte der „Schneber Kurtle“ eine stimmungsvolle Schnaps- und Likörprobe. Alle Teilnehmer erlebten einen unvergessenen Nachmittag in Bönnigheim. EH
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