Keltische Funde

Isabelle Balasc und Karin Potthoff (v.l.) beim Bestücken der Vitrine mit den keltischen Funden.
Wenn Besucher nicht mehr ins Museum kommen können, kommt das Museum zu den Besuchern. Deshalb haben Mitglieder der Historischen Gesellschaft im Schaufenster von Elektro-Seybold in der Hauptstraße Funde aus der Keltenzeit ausgestellt.

Beim Bau einer Wasserleitung im Jahr 1979 zwischen Kirchheim und Hohenstein zeigten sich im hellen Löß dunkle Gruben. Bei der Ausgrabung durch Kurt Sartorius konnte Keramik geborgen werden. Diese stammte doch tatsächlich aus der Keltenzeit um ca. 500 v. Chr. Die Töpfe wurden in der Werkstatt des Landesamtes für Denkmalpflege restauriert. Es handelt sich um Gefäße, die von Hand geformt wurden. Nur eines wurde auf einer Töpferscheibe gedreht. Deshalb sind die Funde etwa 2 500 Jahre alt. Die Funde sind bei einem Hausbrand in die Kellergrube gestürzt und wurden vom Brandschutt zugedeckt.
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