Stadtbesichtigung der Melanchthonstadt Bretten am Samstag, 07. April 2018

Bretten: Marktplatz | Pünktlich um 9:15 Uhr ging es von der Bleichwiese (Bushaltestelle „Am Schloss“)
aus in Fahrgemeinschaft nach Stetten am Heuchelberg zum Bahnhof.
Um 9:50 fuhren 25 Albvereinler und Gäste weiter mit der Stadtbahn ins Kraichgau
über Eppingen nach Bretten.
In Bretten, einst ein Zentrum vom Kraichgau, heute die drittgrößten Stadt im
Landkreis Karlsruhe, begann die Wahlbrettenerin Lieselotte Weiß die Albvereinler
durch Bretten zu führen.
Als ersten Blickfang kam das berühmte „Brettener Hundle“ zum Vorschein. Das
sagenumwobene Tier schmückt sämtliche Hinweistafeln in der Stadt und ist in den
unterschiedlichsten Farben anzutreffen.
Mit Unterstützung von Christof Rall wurde zuerst die Stiftskirche und dann die
Kreuzkirche besichtigt und dabei die bewegte Geschichte von diesen imposanten
Gotteshäusern den Teilnehmern nähergebracht. Vor allem, wie mit der in der
Reformation von den ausgehenden Veränderungen umgegangen wurde. Dabei wurde
auch das Verhältnis von Philipp Melanchthon und der Stadt Bretten hervorgehoben.
Über das weit über die Landesgrenze hinaus bekannte Peter und Paul Fest und dessen
Ursprung, die württembergische Belagerung von 1504, wurde ausführlich berichtet.
Nach den Besichtigungen ging es über den historischen Marktplatz, auf dem der
Markt noch im vollem Gange war und Samstags der Treffpunkt vieler Brettener ist.
Die Gruppe wanderte zum Promenadenweg hoch und von dort hatte sie einen
herrlichen Ausblick über die Brettener Skyline.
Das Mittagessen gab es im „Goldenen Schwanen im Schweizer Hof“.
Nach dem Mittagessen ging es zum Melanchthonhaus, wo eine Führung auf die Gäste
wartete.
Die ganze Führung war eine geschichtliche, kulturelle und vom Glauben her
denkwürdige Veranstaltung, von der jeder beeindruckt war, wie die Reformation
ablief und was in den Jahrhunderten aus dem Glauben entstanden ist.
Mit dem Rückblick von unserer Zeit auf die Zeit der Reformation, war die
Reformation doch eine im Umbruch stehende Epoche.
Nach der Besichtigung hatte noch jeder Teilnehmer die Gelegenheit bei dem
sonnigen und frühlingshaften Wetter Bretten und seinen berühmten Marktplatz und
die historische Fußgängerzone auf eigene Faust zu erkunden oder auch nur eine Tasse
Kaffee in einem der vielen Restaurants zu trinken.
Um 16:00 Uhr ging es mit der Stadtbahn von der Haltestelle „Stadtmitte“ wieder
zurück nach Stetten, wo die Autos auf die Fahrer warteten.
Um 17:00 Uhr waren dann alle wieder zurück in Bönnigheim und waren von den
gesammelten Eindrücken begeistert.
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