Ein "Abi-Ball" wie kein anderer

Doppelter Corona-Abstand: Ein Roboterarm überreicht die Zeugnisse.
Der triumphale Einzug zu mitreißender Musik fehlt, aber die Location für den Abi-Ball – der nicht wirklich einer ist – hat ihren Reiz: der Schulhof.
Lange ist nicht sicher, ob alle Abiturienten – 37 Mädchen und 31 Jungen – gemeinsam mit Eltern oder Angehörigen zu einer stilvollen Überreichung der Abiturzeugnisse würden kommen können. Doch es klappt – und Petrus spielt mit.
So darf Schulleiter Michael Kugel am Abend vor Ferienbeginn diesem „historischen Jahrgang“, wie er sagt, neben den Zeugnissen 16 Preise und 12 Belobigungen überreichen, dazu Preise für die besten Leistungen in den einzelnen Fächern. Auch wenn alles anders ist als sonst: Die Leistungen sind nicht beeinträchtigt. Alle Abiturienten haben bestanden.
Die Vergabe der Zeugnisse ist wohl einmalig. Ein Roboterarm der Firma Schunk, Kooperationspartner der Schule, nimmt das Zeugnis vom Schulleiter entgegen und übergibt es nach unvorhersehbaren Drehungen und Wendungen den Abiturienten.
Musikalische Einlagen virtuoser Abiturientinnen, unterstützt von Daniel Strasser und Schlagzeuger Manuel Mayer, lockern die Vergabe immer wieder auf.
Ein weiteres Highlight: die inhaltlich wie sprachlich beeindruckende Rede der Scheffelpreisträgerin Leonie Wörner.
Ein schöner Schlusspunkt unter rosa Wolken und leuchtendem Halbmond.
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