Hildegard von Bingen

Frau Heike Kohler-Lex vom Vorstandsteam der LandFrauen Brackenheim bedankt sich bei frau Dr. Leibrock-Plehn für den interessanten Vortrag
Brackenheim: Kapelle im Schloss | Die Apothekerin Frau Dr. Leibrock-Plehn gab uns in einen fesselnden Vortrag Einblicke in das interessante Leben und Werk der Hildegard von Bingen, die als Benediktinerin, Äbtissin, Dichterin und heilkundige Universalgelehrte im Mittelalter tätig war.
Als wahrscheinlich erste Deutsche Mystikerin, war sie als Frau Beraterin von Kaisern und Königen.
Obwohl Frauen ihrer Zeit meist wenig Einfluss hatten, ermahnte sie manch hochgestellte Persönlichkeit.
Im Kloster Disibodenberg wurde sie schon als Kind aufgenommen. Dort begannen auch ihre Visionen.
1147 gründete sie ihr eigenes Kloster auf dem Rupertsberg.
Hildegard war häufig krank, weshalb sie sich vermutlich mit dem damaligen Wissen über Krankheiten und Pflanzen auseinandersetzte.
Sie wendete die Viersäftelehre an, die Krankheiten dem Feuer, der Erde, dem Wasser und der Luft zuordnen und dementsprechend die Heilpflanzen zur Behandlung der Leiden auswählen.
Auf ihren Reisen besuchte sie auch die Benediktinerabtei Maulbronn. Im für damalige Verhältnisse hohen Alters von 81 Jahren verstarb sie 1179 im Kloster Rupertsberg.
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