Kirche lebt vom friday for future!

PoetrySlamist Marco Michalzik bereichterte den ermutigenden Begegnungsabend "Kirche hat Zukunft" des Arbeitskreises der Lebendigen Gemeinde im Ev. Gemeindehaus Hessigheim.

No future – keine Zukunft kann nicht das Motto der Kirche sein. Denn Kirche lebt vom Karfreitag, dem „Friday für Future“. So ein Kernsatz beim Begegnungsabend zum Thema: „Kirche hat Zukunft – aber wie?“ im Evangelischen Gemeindehaus in Hessigheim.

Gestaltet wurde der Abend von den Kandidaten des Gesprächskreise Lebendige Gemeinde Jochen Baral und Stefan Hermann für die Wahl der Evangelischen Landeskirche in Württemberg am 1.Advent.
Auch Fragen und Zweifel gehören zum Glauben dazu. Denn auch dafür ist bei Gott der Ort. Manche Antworträume öffnen sich erst nach und nach, so ein Beitrag des PoetrySlamers Marco Michalzik.
Wie können die Kirchengemeinden gestärkt werden? Wie kann es gelingen, junge Menschen und Familien besser anzusprechen? Wie kann das Miteinander der Generationen in den Kirchengemeinden gefördert werden? Diese und andere Fragen brachten die Teilnehmer des Abends ins Gespräch ein und trafen damit wichtige Anliegen der Lebendigen Gemeinde in der letzten und der neuen Synodalperiode.
„Wir wünschen uns mehr Gestaltungsfreiheit für die Kirchengemeinden, denn Patentrezepte gibt es nicht mehr“, so Stefan Hermann und Jochen Baral in ihren Statements. „Tradition und Innovation dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.

Kirche hat Zukunft, wenn sie Räume der Begegnung, der gemeinsamen Suche nach Antworten auf die Fragen des Lebens öffnet, wenn sie dort lebendig wird, wo die Menschen leben, und erfahrbar wird, dass Gott alle Menschen ohne Vorbedingung liebt“.

Doch auch das andere, so der Impuls von Stefan Hermann, gilt: Kirche lebt, weil Gott selbst sie begründet, baut und erhält. Kirche hat Zukunft, weil Gott auf die Menschen zukommt. Auch wenn Christen dazu berufen sind, als Kirche die Gesellschaft im Sinn Jesu aktiv mitzugestalten, Kirche machen und erhalten können und müssen Menschen nicht. Gerade diese Freiheit von Zukunftsangst setzt Kräfte frei, die Hoffnung und Kraft des Glaubens in der Gesellschaft konkret erlebbar zu machen.
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