Mit dem Ismael Leseur-Syndrom aufs Siegertreppchen

Sie sind die besten Vorleser ihrer Klassenstufe. Mit Jurymitglied Petra Barth, Buchhandlung Taube.
Schwer fiel es der Jury, aus den acht Kandidaten aus den vier sechsten Klassen des Zabergäu-Gymnasiums nach der ersten Runde die vier besten Vorleser auszuwählen.
Alle Schüler lasen ihre vorbereiteten Buchtexte so lebendig vor, dass es ein Vergnügen war, ihnen zuzuhören.
Die Buchauswahl war abwechslungsreich: humorvolle Mädchenbücher wie „Pechsträhnen färbt man pink“ von Mina Teichert, Comic-Abenteuer im „Tagebuch eines Giga-Kriegers“ von Cube Kid, der Kinderbuch-Klassiker „Der 35. Mai“ von Erich Kästner oder „Das Tal der Abenteuer“ der unsterblichen Enid Blyton, immerhin schon aus dem Jahr 1947.
In der zweiten Runde mussten die vier Favoriten Christina Hammer, Neele Paul, Angelina Petkovic und Yven Völzke Passagen aus einem unbekannten Buch vorlesen: „Ismael und der Auftritt der Seekühe“ von Michael Gerard Bauer. Die herrlich komischen Gedanken von Ismael, der so in Kelly verknallt ist, dass er fast vergisst, wie er heißt, brachten Christina Glück. Ihr gelang es, die amüsant-verqueren Gedanken des Jungen „rüberzubringen“, und sie darf im neuen Jahr als Schulsiegerin am Kreisentscheid teilnehmen.
Als Anerkennung für ihre tollen Leistungen erhalten alle Teilnehmer eine Urkunde, die Finalisten außerdem einen Gutschein, den sie bei der Buchhandlung Taube einlösen können.
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