Vertrauen schaffen und Heimat geben

Projektleiter Alexander Pfisterer (von links) wurde von Geschäftsführer Stefan Kuhn und Diakon Jochen Baral offiziell eingesetzt. (Foto: Helga El-Kothany)
 
Beim Sonntagstreff in Brackenheim stellten sich Monika Baumann, Alexander Pfisterer und Stefan Kuhn im Interview mit Jochen Baral vor. (Foto: Helga El-Kothany)
Brackenheim: Apis Brackenheim |

Hoffnungsland der Apis nun auch in Brackenheim – Alexander Pfisterer als Projektleiter eingesetzt

Helga El-Kothany

Start mit Hoffnungsland Brackenheim im besonderen Abendgottesdienst
Einen besonderen Abendgottesdienst erleben die Teilnehmer beim letzten Sonntagstreff der Apis im Gemeindezentrum in Brackenheim.
Nach einer musikalischen Einstimmung mit Lobpreis-Songs, bei denen viele Gäste trotz Maske mitsingen, macht Diakon Jochen Baral eine erfreuliche Mitteilung: „Wir starten heute offiziell mit dem Hoffnungsland Brackenheim.“ Inoffiziell ist es bereits seit dem 1. März angelaufen.
Zu den Hauptzielen der Apis – nämlich Heimatgeber, Bibelbeweger und Hoffnungsträger zu sein – lässt der Diakon seine „special guests“ an diesem Abend in einem lockeren Interview kurze Statements darüber abgeben, was diese Begriffe in ihrem Leben bedeuten.
Diese Gäste – Monika Baumann, Stephan Kuhn, Alexander Pfisterer – und auch Jochen Baral verbindet ihr Bezug zum Theologischen Seminar in Adelshofen. Monika Baumann, Dozentin am Seminar, geht in ihrem Beitrag „Willkommen zu Hause - die Sehnsucht nach der Heimat“ anhand vieler alltäglicher Beispiele darauf ein, was Heimat bedeuten kann. Ein „zerbrechlicher Begriff“, wie man seit Jahren an den vielen Geflüchteten sehe. Diesen Verlust der Heimat begründe Apostel Paulus in einem Brief an die Epheser auch mit dem Verlust von Gott.

Aktion Hoffnungsland

Heimat geben, einen Ort der Sicherheit im Hier und Jetzt – das möchte die gemeinnützige Gesellschaft des Evangelischen Gemeinschaftsverbandes „Aktion Hoffnungsland“, das der Sozialpädagoge Stephan Kuhn, Geschäftsführer dieses Bildungs- und Sozialwerks, in einem kurzen Video vorstellt.
Sozial schwächere Familien, benachteiligte Kinder und Jugendliche, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen in der Prostitution sollen begleitet werden, Wertschätzung erfahren, Bildungschancen erhalten. Beispiele dafür sind das HoffnungsHaus im Stuttgarter Rotlichtviertel oder die Homezone Stuttgart. Mit kostenloser Nachhilfe, intensiver Einzelbegleitung in Kooperation mit Schulen soll Schülern geholfen werde, Wissenslücken zu schließen.
Und nun also auch ein Hoffnungsland in Brackenheim!
Mit einer vorläufig 30-prozentigen Stelle als Projektentwickler für das Sozialwerk wird der Gemeindepädagoge Alexander Pfisterer, seit 2017 mit seiner Familie in Dürrenzimmern zu Hause, von Stephan Kuhn eingesetzt. Der Absolvent des Theologischen Seminars Adelshofen und Leitender Referent beim Süddeutschen Jugendverband EC („Entschieden für Christus“) sei aufgrund seiner Qualifikation prädestiniert für die Stelle. Seit Jahren bringe er sich ehrenamtlich ein, habe 2020 den Familienbrunch, einen monatlichen Gottesdienst für Familien, ins Leben gerufen.
Ein weiteres, bereits bestehendes Angebot des Hoffnungslands ist der wöchentliche Mutter-Kind-Treff „Familientankstelle.
Mit dem zum Spielmobil umgebauten Feuerwehrauto möchte Pfisterer verstärkt im Zabergäu Präsenz zeigen, ebenso mit zwei Workshops während des Brackenheimer Sommerferienprogramms, also auch an bereits bestehende Strukturen andocken. Möglich seien auch Arbeitsgemeinschaften mit Schulen und Musikschulen.
Ideal, so Pfisterer, sei das Gemeindezentrum mit dem schönen Garten, in dem er sich viele Aktionen vorstellen könne.

Abendgottesdienst auf YouTube "Apis Brackenheim" anschauen - Bitte LINK anklicken!
Infos: www.brackenheim.aktion-hoffnungsland.de oder unter www.brackenheim.die-apis.de
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