Der letzte Ort hat viele Namen …

Sein erster Name ist in Vergessenheit geraten: Im Mittelalter hießen Friedhöfe COEMETERIUM, das heißt Schlaf- oder Ruhestätte.

Auch als Gottesacker und Kirchhof kennt man den Friedhof (der Begriff hat sich bei uns ja durchgesetzt). Das englische cemetary oder das franz. cimetière sind da wesentlich näher am mittelalterlichen Begriff.

November ist der Toten-Gedenk-Monat.
  • Seit dem 11. Jahrhundert sind i. d. gesamten katholischen Christenheit der 1. + 2. November diese besonderen Tage der Erinnerung.
  • Die evangelischen Christen erhielten erst 1816 den letzten Sonntag vor dem ersten Advent als Totengedenktag "verordnet".
  • Und seit 1952 gibt es den "staatlichen" Volkstrauertag, um der Toten der beiden Weltkriege sowie den Opfern von Gewaltherrschaft zu gedenken.

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Für mich als Fotograf haben besonders alte Friedhöfe eine große Anziehungskraft. Dort finden sich die besten Motive. Und insbesondere die noch erhaltenen jüdischen Gottesäcker haben ein hohes Potenzial für interessante Fotos. Hier eine kleine Auswahl:

1 – 12: Leonhards-Friedhof, Schwäbisch Gmünd
13 – 17:  Jüd. Friedhof, Georgensgmünd
18 – 20: Invalidenfriedhof (Gr. Comburg)
21 + 22: Westfriedhof, HN


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Mein Buchtipp (= Quellenangabe): Auf den Kirchhof wollt ich gehn – Ein Lesespaziergang über Friedhöfe von Iris Schürmann-Mock, Verlag: Gerstenberg 
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2 Kommentare
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Jutta Koster aus Leingarten | 15.11.2020 | 10:50  
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Daniela Somers aus Untergruppenbach | 15.11.2020 | 15:26  
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