Ein letztes Mal 2019 Montags im Wald

Nach einem verregneten und stürmischen Wochenende, gab die Sonne ihr Bestes, als die Wanderer auf Tour gingen.
Von Wüstenrot aus führte der Weg auf schmalen Pfaden ins Tal, entlang des Fuchs- und Tiefenbachs. Hier im Naturdenkmal „Feuchtgebiet Tiefenbach“ versucht der Landkreis Heilbronn mit schwarzen Folienabdeckungen, dem japanischen Knöterich Herr zu werden. In Europa gilt dieser Knöterich als Neophyt, der sich fast unkontrollierbar ausbreitet.
In der Blüte schön anzusehen, und auch von den Bienen gerne besucht überwuchert diese bis zu 4 Meter hohe Pflanze die Vegetation, die darunter dann stirbt, und den Boden der Erosion preisgibt. Das kann in Bachnähe zu großen Überschwemmungen führen.
Jetzt ging es immer der Sonne entgegen zum Dörfle und über die Abendweide zum Vesperplatz. Unterwegs sonnte sich auch eine große Schafherde, Rinder und Pferde. An der Grenze zum Rems-Murrkreis führte der Weg über Kuhnweiler ins Gewann Schlossweide. Die Niederschläge der letzten Tage konnten die Wanderer in Form von murmelnden Bächen hören. Überall im Wald plätscherte es. Ein Stückchen des Weges begleitete der Kuhnbach die Wanderer zur Seewiese. Bergauf und bergab über den Steinberg erreichte die Wandergruppe wieder Wüstenrot.
Die Montagswanderer wünschen allen Lesern ein frohes Fest.
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