Ein Montag im Blütenrausch

gutgelaunte Wandergruppe
Roland Wehrbach hatte geladen, und alle Montagswanderer folgten gerne ins Naturschutzgebiet im Hergstbachtal.
Startpunkt der Wanderung war Ruchsen, ein Teilort von Möckmühl.
Oberhalb der Jagst führte der Weg erst einmal zum Standort der Küchenschellen, die auch verblüht wunderschön aussahen. Hier brummten Maikäfer , und so mancher erinnerte sich an seine Kindheit.
Ein leichter Wind begleitete die Wanderer auf dem Weg zum Schustershof, die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite. Jetzt war die Höhe erreicht und es ging dem eigentlichen Höhepunkt der Tour zu. Oberhalb von Dippach liegen aufgelassene Weinberge, die zum Teil von Mitgliedern der Albvereinsortsgruppen des Gau Heilbronn gepflegt werden.
Lohn der Mühen sind dann im Folgejahr blühende Hänge.
Alle waren gespannt auf das Helmknabenkraut, eine wunderschöne
Wildorchidee. Übervoll waren die ehemaligen Weinberge, auch mit Salbei, Margeriten und wilden Akelei.
Keiner dachte mehr an die Schinderei im Vorjahr.
In der wunderschönen Hütte an der Bushaltestelle in Dippach wurde dann gevespert.
Im Tal, dem Hergstbach entlang, führte der Weg dann leicht absteigend nach Ruchsen zurück.
Auch hier rechts und links blühende Wiesen und Abhänge, die die Herzen der Wanderer erfreuten.
Mit einem Eisbecher in Möckmühl endete dieser schöne Tag.
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Bernd Müller aus Ittlingen | 15.05.2018 | 18:53  
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