Heimat neu entdeckt, rund ums Kloster Schöntal

inneres Torhaus aus dem 14. Jahrhundert (Foto: Michael Harmsen)
Sechs Wanderfreunde machten sich auf Heimat Entdeckertour an die Jagst.
Imposant stand die im 12.Jahrh. erbaute Klosterkirche und die ehemalige Zisterzienser im Tal der Jagst. Steil führte der Weg zur Heiliggrabkapelle auf den Kreuzberg.
Abt Knittel legte hier 1716 den Grundstein.
Über den Neussaser Buckel, der den Namen zu Recht trägt, erreichten die Wanderer die aus dem 14. Jahrh. stammende
Marienwallfahrt Kapelle. Dem heiligen Brünnele in der Grotte wird Heilwirkung nachgesagt.
Der Vorplatz der kleinen Kirche lud die Gäste zum Innehalten und vespern ein.
Oberhalb der Kirche, im Gewann Marktplatz stand die Neusasser Linde, ein Naturdenkmal.
Bis 1876 fanden hier auch regelmäßig Märkte statt.
Die Sonne meinte es zwischenzeitlich gut mit den Wanderern.
Entlang großer Ackerflächen und Wiesen führte der Weg die Honigsteige bergab, und über den Rossberg wieder hinauf zum jüdischen Friedhof von Berlichingen.
Erstmals wurde der Friedhof im 16. Jahrhundert schriftlich erwähnt. Heute stehen noch fast 1200 Grabsteine unter den hohen Bäumen dieses ruhigen Ortes.
In der Zeit von 1659 bis 1936 fanden hier Bestattungen nach jüdischem Ritus statt.
Über das Gewann Tiergarten schlängelte sich der Weg auf schmalen Pfaden zurück zur Abtei.
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4 Kommentare
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Moni Bordt aus Weinsberg | 17.07.2020 | 13:51  
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Michael Harmsen aus Weinsberg | 17.07.2020 | 18:47  
4.605
Sigrid Schlottke aus Bad Rappenau | 17.07.2020 | 18:56  
1.313
Montagswanderer Ellhofen aus Ellhofen | 18.07.2020 | 17:14  
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