Montagswanderung zu den Römern

Gut bewacht von den Römern zogen die Wanderer durch den Wald
Carpe Diem, genieße den Tag, schreibt der römische Dichter Horaz im Jahre 23 v. Chr. in seiner Ode.
Ganz nach diesem Motto machten sich die Montagswanderer auf nach Buchhorn.
Begrüßt von Heidschnucken führte der Weg ein Stück auf dem Limesradweg zum Limesblick in Gleichen. Mehrere hundert Soldaten aus sonnigeren Gefilden mit ihren Familien, Händlern und Handwerkern wohnten 200 n. Chr. um Öhringen, dem römischen Vicus Aurelianus.
Wie mögen sich die Menschen aus dem Süden wohl in den Wintermonaten im Hohenloher Land gefühlt haben, wenn die Welt vor Nebel nicht zu sehen war?
Auch die Wanderer hofften dass sich die Sonne doch noch zeigt, leider vergeblich.
Das tat der Wanderlaune aber keinen Abbruch.
Noch waren die Wälder bunt vom Herbstlaub und das sonnige Gelb der Birken und Lärchen zauberte farblich etwas Sonne.
Vom Limesblick führte der Weg zum Sechseckturm, oberhalb von Pfedelbach. Stramm standen die Legionäre da und wurden ins Gruppenbild integriert.
Am Waldweihnachtplatz wurde in Ermangelung eines Tisches die Grillstelle zum Büffet umfunktioniert.
Gestärkt ging es dann zum Gleichener See und nach Frohnfalls.
Jetzt begann der Rückweg entlang der Wiesen und Felder zur Römerstraße.
Nach 15 km endete dieser schöne Wandertag noch mit einem vernebelten Blick in die Landschaft.
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Sigrid Schlottke aus Bad Rappenau | 26.11.2019 | 20:02  
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