Von seltenen Bäumen zu verborgenen, historischen Kleinoden im Stadtwald

An der Feyerabendruh
Heute machten sich die Montagswanderer auf in den Stadtwald.
Der Weg führte unterhalb der Waldheide, auf dem Steinsfelderweg in Richtung Hintersberg. Nach Querung der Donnbronnerstraße bogen die Wanderer auf der Höhe der Treschlingsklinge in den Stadtwald. Auf dem Waldlehrpfad steht eine Elsbeere.
Elsbeere Seite vom Nabu
Dieser seltene Baum gehört zu den Rosengewächsen. Das langsam wachsende Holz ist für Wirtschaftswälder nicht so interessant. In der Verwendung als Holz für Möbel und Streichinstrumente aber sehr begehrt.
Auf der Gemarkung Weinsberg gibt es einen größeren Bestand.
An der Kugelbahn konnten auch die „ Großen“„ ihrem Spieltrieb freien Lauf lassen. Nach einer Vesperpause führte der Weg nun weiter zur Baumscheibe der Jägerhauseiche. Die Jahreszahlen erzählen vom langen Leben der Eiche. Goethe und Mark Twain besuchten Heilbronn ist dort zu lesen. Auf dem Heimweg wanderte die Gruppe noch zur Feyerabendruh, die dem Waldinspektor B. Nickel gewidmet ist.
Die Feyerabendruh liegt versteckt von der Straße nicht einsehbar auf dem ehemaligen Gelände der Panoramawege. Vielleicht wurde dieser wunderbare Stein ja von der Familie Feyerabend gestiftet. Im 17. Jahrhundert zog der Erste der Familie, Johann David Feyerabend, von Schwäbisch Hall nach Heilbronn. Von 1693 bis 1716 war er Bürgermeister in Heilbronn.
Johann David Feyerabend Heilbronn
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