Zeitreise am Stromberg

Bereits am Start der Wanderung stießen die Wanderer auf die Vergangenheit, einen Wachtturm der Eppinger Linien. Diese 86 km lange Verteidigungslinie aus der Zeit der pfälzischen Erbfolgekriege schlängelt sich durch Baden und Württemberg. Einen Zeitsprung weiter zurück in die Vergangenheit bot der Ottilienberg. Bereits in der Jungsteinzeit war dieser besondere Ort Zuflucht und Kultstätte. 1473 wurde hier eine Wallfahrtskapelle zu Ehren der hl. Ottilie erbaut.
Ein schmaler Waldpfad schlängelte sich vom Ottilienberg zum Jägersee. Hier konnten die Fischer unter den Wanderern mit den Betreibern der Fischerhütte fachsimpeln.
Ein Vesper will verdient sein. Stetig ansteigend wanderte die Gruppe, vorbei an Keltengräbern zur Kopfrainhütte.
Wie üblich wurde der Tisch gedeckt, und die Schätze aus den Rucksäcken aufgetischt. Gestärkt führte der Weg nun teilweise Off-Road zur Quelle des Einsiedelbachs.
Die Wege waren vom Regen gut aufgeweicht. Wasserdost und Attich waren zur Freude der Wanderer umschwärmt von Schmetterlingen. Vom tiefsten Punkt der Tour ging es hoch zur Birnenallee mit den wunderschön aufgestellten alten Grenzsteinen. Informativ beschriftet begann die Zeitreise in die Vergangenheit von 1515, bis ins 19. Jahrhundert, und endete im Hier und Jetzt am Parkplatz.
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3 Kommentare
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Sigrid Schlottke aus Bad Rappenau | 29.07.2019 | 22:11  
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Montagswanderer Ellhofen aus Ellhofen | 29.07.2019 | 22:16  
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Sigrid Schlottke aus Bad Rappenau | 29.07.2019 | 23:06  
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