4-Tageswanderung bei Schwäbisch Gmünd vom OWK Eppingen

 Rund um Schwäbisch Gmünd laden reizvolle Ausflüge durch Wälder, vorbei an Feldern und Seen zum Wandern ein. So vielfältig ist die Landschaft hier im östlichen Teil der Schwäbischen Alb und so abwechslungsreich sind auch die Touren. Davon konnte sich eine Wandergruppe vom Odenwaldklub Eppingen bei einer 4-Tagestour selber überzeugen. Gleich am ersten Tag war das Ziel Hohenrechberg. Auf geschottertem Forstweg und ein Fußpfad steil bergan führte der Weg über eine Bogenbrücke zur Ruine Rechberg. Eine Besichtigung hier lohnt sich allemal. Die Burgruine ist in einem guten Zustand und ein anschauliches Zeugnis Staufischer Baukunst. Der Pfad zurück führte durch einen herrlichen Buchenwald mit Aussicht auf Straßdorf, das Domizil der Wanderer. Am zweiten Tag war eine Wanderung rund um das Bargauer Horn angesagt. An Streuobstwiesen vorbei, dann weiter in Richtung Ölmühle und auf einem Serpentinenweg gelangt man auf eine grüne Hochfläche. In diesem Naturschutzgebiet erwartet den Besucher eine Fülle an seltenen Pflanzen und Blumen und eine prächtige Aussicht auf die Drei-Kaiser-Berge. Anschließend war noch Zeit für einen Stadtbummel in Schwäbisch Gmünd mit seinem historischen Stadtkern. Zahlreiche Sakralbauten, Kirchen, Klöster und Kapellen prägen das Bild der Altstadt.Der dritte Tag führte die Wanderer zur höchsten Erhebung der Ostalb. Am Waldrand entlang, vorbei an blühenden Wiesen erreicht man zuerst das Segelfluggelände und dann weiter auf gut markiertem Weg das Franz-Keller-Haus auf dem „Kalten Feld“ auf 780 m Höhe. Hier auf dem großzügigen Freizeitgelände für Familien wurde dann eine Vesperpause eingelegt. Mit einigen Auf- und Abstiegen durch Wald und Wiesen erfolgte der Rückweg bis zur Bernharduskapelle, einem beliebten Wallfahrtsort. Am vierten Tag gab es nochmals eine herrliche Tour auf den Stauferberg zum Hohenstaufen. Von hier oben bietet sich ein Panoramablick, der im Westen weit ins Remstal reicht und im Osten auf den Hohenrechberg mit seiner Burgruine. Nach vielen neuen Eindrücken in einer für manche Teilnehmer unbekannten Region, gingen vier harmonische Wandertage zu Ende. Für alle, die dabei waren, ein besonderes Erlebnis und dafür ein großes Dankeschön an den Organisator und Wanderführer Klaus Bälz.
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