Auf historischen Spuren rund um Massenbachhausen.

Es gibt wohl in keiner württembergischen Gemeinde mehr Bildstöcke, Wegkreuze oder Sühnekreuze als hier. Auf einer Rundtour konnten die Wanderer vom OWK Eppingen einen Überblick darüber erhalten. Unter der ortskundigen Führung von Anne Weiland erfuhren die Teilnehmer sehr viel Interessantes über die teilweise 200 Jahre alten Bildstöcke, einst mit viel Liebe errichtet, sie werden bis heute gut erhalten und renoviert. Die meisten Denkmäler wurden hauptsächlich von Massenbachhauser Bürgern gestiftet. Ein Grabmal ist besonders erwähnenswert und das ist das Grabmal "Jesus am Ölberg" für die Eltern des Bruder "Firminus" und Bildhauer Josef Wickenhäuser und wurde um 1905 von ihm selbst gefertigt (siehe Foto). Das Geburtshaus des 1876 geborenen Franziskanerbruder und Bildhauer "Firminus" Wickenhäuser war eine ehemalige unter Denkmalschutz stehende Synagoge. Das Gebäude wurde 1872 zum Wohnhaus umgebaut. Heute ist das Haus eine Gedenkstätte mit Andachtsraum und Dank ehrenamtlicher Helfern zu einem Kleinod geworden. Insgesamt sind es in und um Massenbachhausen 29 Denkmäler die man bei einer Rundtour erkunden kann. Aber auch für weniger Bildstock-Interessierte ist diese Tour eine schöne Wanderung durch die Hügel des Kraichgaus. Wie gewohnt ließ man diesen Kultur-Wandertag bei winterlichen Temperaturen mit einer gemütlichen Schlusseinkehr ausklingen. Ein Dankeschön für die Organisation und Wanderführung an Anni Gebhard und Friedl Hecker.
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