Ausflug des Eppinger Jahrgangs 1951 an den Hochrhein

Schiffanlegestelle
An den Hochrhein zwischen Bodensee und Schaffhausen führte jetzt der Jahresausflug des Eppinger Jahrgangs 1951, dem bekannten „Jahrgang mit Pfiff“. Der Tag mit häufig zwischen Regengüssen und sonniger Hitze wechselnden Wetterlagen begann schon um 7 Uhr, als die fröhliche Reiseschar am Busbahnhof mit dem Richtung Süden startete. Über Bretten und Pforzheim ging die Fahrt mit 27 Teilnehmern auf die A 8 vorbei an Stuttgart auf die Bodenseeautobahn. Nach einem Frühstück u.a. mit Sekt, Kaffee und belegten Brötchen am Rande des Schwarzwaldes erreichte man gegen Mittag das Zielgebiet. Spektakuläre Ausblicke auf den Hegau mit seinen zahlreichen kegelförmigen Erhebungen vulkanischen Ursprungs – an der Spitze die größte und älteste Festungsruine Deutschlands auf dem Hohentwiel bei Singen – entschädigte die Reisegruppe für die längere Anfahrt.
Im schweizerischen Stein am Rhein war die erste Etappe erreicht. Dort wartete nicht nur Klassenkameradin Katharina Hoffmann, die erst vor kurzem zur Familie ihrer Tochter in die Schweiz gezogen war, sondern auch im wahrsten Sinne des Wortes ein malerisches Städtchen auf die beeindruckte Reisegesellschaft. Als kleines Gastgeschenk erhielt Katharina eine Ausgabe unseres Jahrgangsbuches mit den Unterschriften der Teilnehmer. Nach einem Rundgang durch Stein mit seinen altehrwürdigen und ähnlich der bayerischen Lüftlmalerei verzierten Häuser begab man sich aufs Schiff und schipperte den Rhein, der sich hier von einer hervorragenden Wasserqualität zeigte, in Richtung Schaffhausen hinunter – jetzt bei herrlichem Sommersonnenschein. Vorbei an zahlreichen Biotopen mit Wäldern, Auen, Schilfgebieten, aber auch Freibädern und „wilden“ Badestellen erreichte die stets interessierte und gut gelaunte, sprich: „pfiffige“ Jahrgangsgruppe das nächste Ziel: Schaffhausen. Dort angekommen stand der berühmte Rheinfall auf dem Programm.
Nach diesem spritzigen Erlebnis meldeten sich Hunger und Durst. In einem Gasthaus hatte Katharina Essen und Trinken bestellt, sehr zur Freude der Reisegesellschaft, die danach hoch zufrieden und gut gestärkt den letzten Tagesabschnitt in Angriff nahm, den Heimweg. Gegen 22 Uhr steuerte der umsichtige Busfahrer den Jahrgang 1951 auf den Eppinger Busbahnhof und entließ die nunmehr etwas müden Mitfahrer nach Hause.
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