Gedenkfeier zum Volkstrauertag darf kein Auslaufmodell werden

Volker Spörle ermahnte als Vertreter des Sozialverband Vdk, den Volkstrauertag nicht zum "Auslaufmodell" werden zu lassen. (Foto: A.Spörle)
Der Sozialverband VdK gedachte am vergangenen Sonntag gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr, dem Turnverein von 1865, der Stadtkapelle, dem Gesangsverein und dem Oberbürgermeister der Stadt Eppingen, Herrn Klaus Holaschke anlässlich des Volkstrauertages der Toten der beiden Weltkriege. In seiner Ansprache erinnerte Volker Spörle an das Leid, das die von Deutschland entfesselten Kriege über viele Völker gebracht haben. Über 70 Millionen Tote forderten der 1. und der 2. Weltkrieg, 1,5 Millionen Kriegsbeschädigte, Kriegshinterbliebene und Sozialrentner standen 1946 vor dem Nichts. Sie hatten aber den Willen, sich zusammenzufinden und sich gegenseitig zu unterstützen. Sie legten vor 75 Jahren den Samen, aus dem der heutige Sozialverband VdK entstanden ist. Heute gilt es insbesondere der Jugend zu vermitteln, dass Krieg niemals eine Lösung darstellt, auch nicht als letztes Mittel. Krieg ist schlicht und einfach die Kapitulation der Menschlichkeit, Krieg hat immer nur das gleiche Gesicht: Gewalt, Unterdrückung, Flucht, Tod und Vertreibung. Das Gedenken mahnt uns, wohin entfesselter Hass, Terrorismus, Antisemitismus und Rassismus führen. Gemeinsam müssen wir immer wieder den Anfängen wehren und dürfen es nie wieder zulassen, dass Extremismus den Alltag bestimmt.
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