Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Vortrag von Jürgen Föller

Jürgen Föller hielt im Rahmen seiner Kulturarbeit in Adelshofen einen Vortrag über Wilhelm Busch.

Vor allem die Lausbuben Max und Moritz haben Wilhelm Busch berühmt gemacht.
Die Besucher im Haus Kunst & Begegnung haben sich besonders an die lustigen Geschichten des Karikaturisten erinnert. Im Vortrag begegneten ihnen jedoch auch der Maler und der am Leben zweifelnde Philosoph.
Wer war eigentlich, dieser Wilhelm Busch (1832–1908). Ein Bartträger. Ein Humorist. Ein Genie. Ein geselliger, fröhlicher Mensch. Ein Menschenkenner. Ein starker Raucher und Trinker auch. Ein Künstler.
Er suchte das einfache, naturnahe Leben. Die Einsamkeit.
In dem täglichen, dörflichen Gleich-Lauf entstanden seine Bilder und Gedichte. Geblieben ist das Werk eines begnadeten Zeichners und Geflügelte-Worte-Herstellers. Ein äußerst genauer Beobachter, der nicht verbittert kommentierte, was er erlebte, sondern mit spitzer Feder zeichnete und formulierte, was er sah und gesehen hatte.

Wilhelm Busch bleibt in Erinnerung als ein einsamer, mitfühlender Beobachter des Lebens. Erspart blieb ihm das Schlimmste, was einem Künstler passieren kann: das Vergessen. Einfach deshalb, weil er uns mit seinen Geschichten bis heute beschenkt und zum Nachdenken anregt.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.