Jenny-Heymann-Preis für Hannah Stempka und Michelle Emmert

Die Preisträgerinnen Michelle Emmert (l.) und Hannah Stempka mit Schulleiter Uwe Wittwer-Gärttner (Foto: Alexander Berchtold)
Eppingen: Hartmanni-Gymnasium | Zwei Schülerinnen der Jahrgangsstufe 2 des Hartmanni-Gymnasiums haben bei der diesjährigen Verleihung des Jenny-Heymann-Preises, einem landesweiten Schülerwettbewerb der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ) Stuttgart e.V., den 1. bzw. 3. Platz im Bereich "Seminarkurs" belegt.
Hannah Stempka erhielt für ihre im Rahmen des letztjährigen Seminarkurses "Israel" erstellte Seminararbeit den ersten Platz. In ihrer Arbeit stellt sie die Vision Theodor Herzls von einem jüdischen Staat der tatsächlichen Entwicklung des Staates Israel gegenüber. Den dritten Platz belegte mit Michelle Emmert ebenfalls eine frühere Teilnehmerin des Israel-Seminarkurses des HGE. Sie hatte eine Untersuchung über den Stellenwert der palästinensischen Flüchtlingsfrage im Rahmen des Nahostkonflikts vorgenommen.
Der Jenny-Heymann-Preis der Stuttgarter Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit würdigt Schülerarbeiten zu christlich-jüdischen Themen. Der Preis erinnert an Jenny Heymann (1890-1996), eine aus Stuttgart stammende Pädagogin jüdischer Herkunft, die 1933 vom NS-Regime aus dem staatlichen Schuldienst entfernt worden war.
Dies ist das zweite Jahr in Folge, in dem Schülerinnen des HGE den Jenny-Heymann-Preis erhalten.

Text: Alan Götz
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