Jürgen Föller - Rembrandts Christus nach dem Leben- Vortrag

Christus nach dem Leben (Foto: Rembrandt)
Über Jahrhunderte war das Verhältnis zwischen Christen und Juden von Vorurteilen geprägt. Alfred Rosenberg, Chefideologe unter Adolf Hitler, proklamierte den arischen Jesus.
Rembrandt hingegen begegnete den aus Spanien geflohenen Juden, die im Künstlerviertel Amsterdams eine neue Heimat gefunden hatten. Er ist anfangs nicht ohne Vorurteile gegenüber den Fremden. Aus Begegnung wird Freundschaft. Durch sie gewinnt er eine neue Sicht auf Jesus und die Juden. Und der Wunsch entsteht, einen Juden als Modell für ein Jesusbild auszuwählen. Das hat es in der Kunst bisher nicht gegeben. Das Bild trägt den Titel: Ein Christus nach dem Leben. Das Bild entstand 1648, am Ende des Dreißigjährigen Krieges.

Dienstag, 6.Oktober, 19,30 Uhr, Evang.Gemeindehaus, Bad-Rappenau
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