Kirche/Kultur-Vortrag -Lieder und Geschichten aus dem Leben. Moritat und Bänkelgesang.

https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4nkelsang#/med... (Foto: Hieronymus Hess (1799–1850))
Eppingen: Kunst- und Begegnungshaus - Adelshofen | Es war einmal... So fangen Märchen an. Aber nicht nur Märchen. Sondern auch Geschichten aus dem wahren Leben. Und diese hörten die Menschen zu allen Zeiten gerne. Von Martin Luther stammt der Spruch: Du musst dem Volk aufs Maul schauen willst du ein guter Prediger sein.

Dem Volk aufs Maul schauen konnten auch die Bänkelsänger, die zwar keine Prediger, aber gute Unterhalter waren. Zwischen 1600- 1900 zogen sie von Ort zu Ort, um auf Jahrmärkten, Kirchweihfesten oder auf der Dorfwiese von schauerlichen Geschichten, von Liebe und Mord und aufregenden politischen Ereignissen zu erzählen. Bänkelsänger hatten keinen guten Ruf und waren dennoch beliebt.
Ihr Handwerkszeug war der Gesang, das Bild und die Musik.
Während seines Vortrages stellte sich der Bänkelsänger auf eine kleine Bank, das Bänkel. Dabei zeigte er meist mit einem langen Stab auf eine Bildtafel mit einigen Zeichnungen, die seine Moritat illustrierten. Mit der Drehorgel umrahmte er den Vortrag musikalisch. Dazu verkauften die Mitwirkenden Texthefte und sammelten vom Publikum Geld.
Jürgen Föller nahm die Zuhörer mit auf eine spannende Zeitreise in die Vergangenheit, die mit ihren Geschichten zur Gegenwart wurde.
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