Kultur + Geschichte-Eine Reise in die Vergangenheit.

Eppingen: Kunst- und Begegnungshaus - Adelshofen | Es war einmal.
Das Leben des Herrn Biedermeier könnte mit dem Satz beginnen:„es war einmal“ 
Diese Person gab es nicht wirklich. Allerdings gab es im Jahr 1855 in verschiedenen Zeitungen eine Figur namens Gottlieb Biedermaier, über die man sich in der Öffentlichkeit amüsierte. Tatsächlich spiegelt dieser Herr den Zeitgeist einer Epoche wider, die das Leben in allen Bereichen nachhaltig geprägt hat und Teil unserer Geschichte und Kultur ist.

Es ist die Zeitspanne vom Ende des Wiener Kongresses im Jahr 1815 bis zum Beginn der bürgerlichen Revolution in den Ländern des Deutschen Bundes im Jahr 1848, die als Biedermeier bezeichnet wird.
In seiner ursprünglichen Form bezeichnet die Biedermeierzeit oder das Biedermeier nicht nur die Epoche, sondern auch die unpolitische Haltung eines Spießbürgers, der sich  behaglich in seinen privaten Bereich zurückzieht. Dennoch fand die Bezeichnung Eingang in alle Bereiche des privaten und öffentlichen Lebens.
Der Begriff „bieder“ hat jedoch durchaus  positive Seiten. Tugenden wie Fleiß, Bescheidenheit, Einfachheit, Ehrlichkeit, Treue und Pflichtgefühl . Eigenschaften , die damals zu  allgemein gültigen Prinzipien erhoben wurden. Man widmete sich Kunst, Kultur, Malerei, der Dichtung, der Musik und dem Theater.

Jürgen Föller
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