Kultur im Kraichgau-Frederic Chopin - Menschliche Grazie und Anmut

Eppingen: Kunst- und Begegnungshaus - Adelshofen | Großen Wert legte er auf ein elegantes Äußeres. Stets war er geschmackvoll, aber dezent gekleidet. Frederic Chopin (1810-1849)
Seine vornehmen Manieren verliehen ihm die Aura des Adels, so dass man ihn wie einen Fürsten behandelte.
Er war als Gesprächspartner beliebt und begehrt. Heinrich Heine schreib 1838 "Polen gab ihm den geschichtlichen Schmerz, Frankreich gab ihm seine Anmut und Grazie und Deutschland gab ihm den romantischen Tiefsinn."
Er liebte das Leben. Besonders das der prachtvollen Pariser „Salons“, sowie die Nähe schöner Frauen. Und die Frauen liebten ihn.
In Paris finanzierte Chopin seinen Lebensunterhalt mit Konzerten.  Sein Klavierspiel entzückte die Zuhörer. Dadurch hatte Chopin ab 1833 ein geregeltes Einkommen, das er durch Honorare für Konzerte und Kompositionen zusätzlich aufstocken konnte. Er konnte sich nun eine private Kutsche und Bedienstete leisten und ließ seine Kleidung nur aus feinsten Stoffen fertigen. Intim klingende Formulierungen in Briefen an seine Freunde wie „Mein Geliebter“ oder „Ich küsse dich“ nährten Gerüchte er fühle sich zu Männern hingezogen.
Chopin hatte Glück mit dem Geschenk seiner überragenden Begabung und Glück mit seinen Eltern, die ihn förderten.  Chopin war eines der wenigen glücklichen Wunderkinder mit einem kurzen Leben.

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