Kunst und Geschichte.Vortrag - Die vergängliche Pracht des Irdischen.

Caravaggio (Foto: Ottavio Leoni 1614)
Eppingen: Kunst- und Begegnungshaus - Adelshofen | Genial, brutal, sinnlich, düster, wild wird Caravaggio genannt. Es ist die Geschichte eines der ganz großen Meister der Malerei.

Er spottet, prügelt, trinkt und tötet. Doch vor allem bricht er die Gesetze der Kunst: Der 1571 geborene Caravaggio rebelliert gegen den Stil der Renaissance und deren Suche nach dem schönen Ideal. Für seine Madonnen posieren Prostituierte, seine Helden sind junge Männer, die Männern sexuelle Dienste anbieten. Roms Aristokratie feiert ihn. Doch dann muss er den Preis für seine Eskapaden zahlen.

Caravaggio war eine der schillerndsten Künstlerpersönlichkeiten des 16. und 17. Jahrhunderts. Wenige Künstler haben wohl die Nachwelt so fasziniert und zu Spekulationen angeregt wie er. Seine exzentrische und tragische Lebensgeschichte spiegelt sich in seinen eigenartigen Bildschöpfungen wider. die schon damals seine Zeitgenossen spalteten.
Sein Leben vereinte Exzess und Ergebenheit. Genuss und Leiden.
Der Tod war sein ständiger Begleiter.
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