Kunst und Kirche - Caspar, David Friedrich. Vom Zeitlichen zum Ewigen. Vortrag von Jürgen Föller

Eppingen: Kunst- und Begegnungshaus - Adelshofen | Dunkel überschattet war das Leben des Malers Caspar David Friedrich bereits seit frühester Jugend. Die Mutter starb, als der junge Caspar Sieben war. Mit 14 brach er beim Schlittschuhlaufen im Eis ein. Sein kleiner Bruder Johann rettete ihn und starb dabei. Friedrich wurde seine Schuldgefühle nie mehr los.
Das Neue an seinen Bildern:
Ihm ging es bei seiner Malerei um die innere Schau von Ideen und religiösen Inhalten, die in den Bildern zur Anschauung gebracht werden sollten.
So ist für ihn Malerei nicht einfach nur ein Abbild des Sichtbaren, sondern immer auch Verweis auf eine übergeordnete Wirklichkeit.
Deshalb lehnt sich Caspar David Friedrich auf gegen die akademische Kunstauffassung seiner Zeit mit den Worten:
„Nicht alles lässt sich lehren, nicht alles erlernen und durch bloßes totes Einüben erlangen; denn was eigentlich rein geistiger Natur in der Kunst genannt werden kann, führt über die engen Schranken des Handwerks hinaus. Die Unendlichkeit von Universum und göttlicher Schöpfung, aber auch die Verunsicherung des Menschen in seiner Welt wurden zu Themen seiner Bilder. Was C.D. Friedrich in seinen Bildern vermittelt, beschreibt der Philosoph Friedrich Schlegel mit den Worten: Die Erkenntnis des Unendlichen bleibt unendlich und unergründlich und kann nur indirekt wahrgenommen werden. Was nicht in einen Begriff zusammengefasst werden kann, lässt sich aber durch Malerei und Poesie darstellen;
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