Kunst und Kirche Der Triumph des Lebens über den Tod

Eppingen: Kunst- und Begegnungshaus - Adelshofen |  Jürgen Föller lud zu einer Veranstaltung ins Tagungshaus „Kunst & Begegnung“ ein. Zu Gast war Weihbischof Dr. Franziskus Eisenbach, der im Rahmen eines Vortrags mit einer Bildmeditation die Bedeutung religiöser Malerei veranschaulichte. Dazu wählte er ein Bild aus dem christlichen Glaubensbekenntnis mit dem Titel: „Hinabgestiegen in das Reich des Todes“.
Von dem, was jenseits der Schwelle des Todes geschieht, haben wir keine Erfahrung,
allenfalls Ahnungen und vielleicht Bilder, war der Tenor des Vortrags. Christus musste hinab in das Reich des Todes – „diesen unergründlichen Raum, der uns Angst macht, vor dem wir zurückschrecken“, sagte Eisenbach. So zum Beispiel der „horror vacui“, der
Schrecken der Leere, den etwa Michael Ende in seinem Buch „Die unendliche Geschichte“ beschreibe.  Für den Betrachter bleibe offen, was das für ein geheimnisvolles Gesicht ist, das sich im Bild zeige. Der christliche Glaube spreche in der Ostersequenz, einer Dichtung aus dem 10.Jahrhundert, davon, dass ein Zweikampf ausgefochten werde, erläuterte Eisenbach: Tod und Leben führten diesen Zweikampf – der Anführer des Lebens war tot und herrscht als Lebender. Er habe den scheinbar alles verschlingenden Tod entmachtet. Das zeigt auch Jürgen Föllers Bild, auf dem die Überwindung des Todes durch Christus zu sehen ist.
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