Rheuma Liga Ausflug in das Hohenloher Land

Jahresausflug 2019 (Foto: Kurt Hanselmann)
Dieses Jahr wollten wir eine idyllische Bus-Rundreise unternehmen. Frühmorgens fuhren wir über das Necker- und Kocher- in das kurvenreiche grüne Jagsttal. Unser erstes Ziel war das ehemalige Zisterzienser-Kloster Schöntal.
Nach unserer dortigen Kaffee-Brezel-Pause wurden wir gleich von unserem Führer der Klosteranlage empfangen. Zusammen mit der Neuen Abtei und deren geschwungene Treppe im Rokokostil ist es ein besonderes Beispiel in seiner Prachtentfaltung. Hier sind auch die Gebeine von Ritter Götz von Berlichingen „mit der eisernen Hand“ begraben. Er ist ja u.a. mit einem - sehr berühmten Satz - bekannt geworden. Heute wird die Klosteranlage als Bildungshaus und zu Feierlichkeiten genutzt.
Weiter ging es zur ersten Überraschung, die unser Reiseleiter Kurt Hanselmann eingestreut hatte. Durch eine Straßensperrung brauchten wir den Cousin von Kurt als Lotsen, um als nächstes ein unbedingte Ziel zu erreichen. Über eine schmale, kurvenreiche Straße ging es hoch auf den Criesbacher Sattel. Es hat sich rentiert! Denn dort erwartete uns seine Ehefrau mit einem Aperitif, selbstgebackenen Hefezopf und einer großen Schüssel, frisch gelesenen, Trauben. Dabei genossen wir bei herrlichem Sonnenschein die Aussicht über die grünen Weinberge des Kochertals.
Nach dieser unerwarteten Einlage ging es zum Mittagessen in das  Schloss-Restaurant im bekannten Kochertaler-Weinort Ingelfingen.
Über die Kreisstadt Künzelsau, sowie durch Kupferzell ging es hoch zum über 500 m liegenden Luftkurort Waldenburg.  Die Stadt wurde leider, noch in den letzten Stunden des zweien Weltkriegs, sehr stark zerstört. Nach einer guten einstündigen Stadtführung bis zum Schloss, waren wir schon auf dem „Balkon von Hohenlohe“. Über die fruchtbare Hohenloher Ebene, haben wir bei klarer Fernsicht, die Eindrücke in uns aufgenommen.
Um das schöne Wetter auszunutzen ging es zeitnah runter in das Naherholungs-Gebiet Neumühlsee. Für einem Spaziergang um den ruhigen See war genügend Zeit. Nach einer Kaffeepause im dortigen Restaurant warteten wir auf die zweite Überraschung, die da kommen sollte.
Wir waren alle erstaunt als die „Bernbachtaler Alphornbläser“, mit ihren langen Instrumenten, um die Ecke kamen. Über die Vesperzeit wurden wir von den Bläsern mit ihren Naturtönen, sowie einer nicht gedachten Aufmerksamkeit der Ausflügler, gemütlich unterhalten.
Damit klang der Tag langsam und beruhigend aus.Über eine idyllische Strecke, u.a. durch den Mainhardter Wald, traten wir unsere Heimreise an. Im Bus packte, zur Freude aller,      unser Bernd sein Akkordeon aus. Bei Musik, frohem Gesang sowie guter Laune sind wir glücklich und zufrieden an unseren Ausgangspunkten angekommen.
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