Schulen und Vereine präsentieren Handwerkliches

Bereits kurz nach der Eröffnung war der Weihnachtsmarkt Eppingen sehr gut besucht (hier ein Blick in die Altstadtstraße). (Foto: © Peter Gambka)
 
Ein großer geschmückter Weihnachtsbaum begrüßte die Besucher auf dem Marktplatz vor dem Eppinger Rathaus. (Foto: © Peter Gambka)
Eppingen: Alter Marktplatz | EPPINGEN | Alle Jahre wieder … öffnete der Eppinger Weihnachtsmarkt inmitten der Altstadt der Kraichgaustadt am Samstag Nachmittag seine Pforten. In diesem Jahr fand der eintägige Event bereits zum 35. Mal statt.

Handwerkliches | Vereine, Schulen und Institutionen hatten in den vergangenen Wochen und Monaten eifrig Vorbereitungen getroffen. Es wurde gewerkelt, gebastelt, gebacken. Den kreativen Ideen waren keine Grenzen gesetzt. Und so präsentierten insbesondere die Eppinger Schulen an ihren Ständen auf dem Marktplatz vor dem Eppinger Rathaus leckere selbstgebackene Weihnachtsplätzchen oder viel Handwerkliches rund um das Thema Weihnachten. Die Erlöse aus dem Verkauf werden zur Verbesserung des Schulalltags verwendet oder, wie z.B. bei der Hellbergschule Eppingen, zum Ausbau des dortigen Schulsanitätsdienstes.
Auch am zweiten Adventswochenende nutzten viele Pendler aus den umliegenden Gemeinden wieder das samstägliche Angebot des HNV zur kostenfreien Nutzung von Bus, Bahn und Stadtbahn, so daß der Eppinger Weihnachtsmarkt bereits kurz nach der Eröffnung gut besucht war.

Leckeres | Wer beim Bummeln über den Weihnachstmarkt Hunger verspürte, den erwartete eine bunte Auswahl an Leckereien aller Art: Gulaschsuppe, Pilzpfanne oder Schupfnudeln bei der Klasse 9c der Hellbergschule oder süße Waffeln zum Punsch bei der Schülerfirma 19/20 des Harmanni-Gymnasiums, ungarische Lángos am Stand der Städtepartnerschaft Eppingen-Szigetvár, Besenbrote mit Griebenschmalz oder vegetarischem Brotaufstrich bei den Landfrauen Elsenz, der Musikverein Rohrbach e.V. bot Brutzelfleisch und Champignons mit Tzatziki an, am Stand des BUND Ortsverbandes Eppingen gab es Bratwürste aus Lammfleisch und bei der CJD Arnold-Dannenmann-Akademie wurden eifrig Pizzen und Flammkuchen in den Ofen geschoben.
Weitere Angebote – und hier waren die Vertreter der Vereine und Schulen eifrig gewesen – eine Vielzahl an allerlei Arten von selbstgebackenem Weihnachtsgebäck oder wie an den Ständen des Eppinger Gesangvereins, der Hexenzunft Eppingen oder der Evangelisch-Methodistischen Kirche selbsteingemachte fruchtige Marmeladen. Der Imker Verein Eppingen bot alternativ eine Auswahl an Honigprodukten und bei den Palmbräu Freunden Eppingen hatte man die Zutaten für eine Schneemann-Suppe in Gläsern abgefüllt zum Mitnehmen und zuhause genießen.

Dekoartikel | Eine Vielzahl an weihnachtlichen Dekoartikeln oder handwerklichen Erzeugnissen boten sich den Besuchern auch an den anderen Ständen, die sich beidseitig in der Altstadtstraße aneinander reihten. Das Eppinger Unternehmen „Urholz“ von Thomas Keller präsentierte Möbel aus heimischen Edelhözern wie Schneidebretter, Tische, Stühle und Kommoden aus dem Holz der die Eisbeere, dem Baum des Jahres 2011. Flauschige Dekoartikel aus 100% Wolle von Heidschnucken fand man beim BUND Ortsverband. Und Angelika Liebenstein-Klimpel präsentierte ihre Auswahl an Weihnachtsfloristik, Dekoartikel aus Holz und übergroßen Weihnachtskerzen aus einem Stamm Birkenholz gehauen.

Treffpunkt | Für die kleinen Besucher wartete unweit des Stadt- und Fachwerkmuseums ein kleiner Streichelzoo – eine lebendige Krippe - mit Schafen und Esel. Und am Stand des CJD begrüßte Christkindl Michelle Messinger die Gäste, während nebenan der evangelische Posaunenchor bekannte Weihnachtslieder intonierte. Das Jugendorchester der Stadtkapelle Eppingen unterhielt derweil mit selbigem die Gäste auf dem Marktplatz.
Umliegende Fachgeschäfte luden zusätzlich mit speziellen Weihnachtsmarkt-Angeboten zum Einkaufen ein. Das nutzte auch die Gruppe von Gabi und Berhard Freischlag, Petra Cramer, Nadine Holtz, Ronny Stetter mit Ehefrau Renate Stetter-Hahn samt Familienhund Balou weidlich aus. Ihre Taschen waren prall gefüllt. Sie alle kommen jedes Jahr zum Eppinger Weihnachtsmarkt, um Schulen und Vereine zu unterstützen. Insbesondere das Engagement der Schulen wurde dabei besonders hervorgehoben: „Die Leistungen der Schulen mit ihren Bastelarbeiten und auch das Essensangebot hier ist super!“
Wer nach dem Bummel durch Geschäfte oder über den Weihnachtsmarkt anschließend zu müde war, um den Fußweg zurück zum Bahnhof anzutreten, für den hatte das CJD eine Alternative im Angebot: Ronia und Melanie vom CJD am Ottilienberg boten einen Rikscha-Transfer zwischen Bahnhof und Innenstadt an - gegen einen kleinen Obolus von nur 1 Euro. Auch Regionalreporter Peter Gambka kam so in den Genuß einer unterhaltsamen und entspannten Fahrt mit den beiden freundlichen jungen Damen.
Und auch wenn der Himmel sich an diesem Nachmittag immer wieder verfinsterte, ein eisiger Wind wehte und kurz mal ein paar Tropfen vom wolkenverhangenen Himmel heruntertropften, so tat das der vorweihnachtlichen Stimmung auf dem Weihnachtsmarkt keinen Abbruch. In den frühen Abendstunden ging der eintägige Event dann wieder zu Ende.
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