Verabschiedung von Uwe Wittwer-Gärttner: “Schule ist keine One-Man-Show des Schulleiters”

Oberbürgermeister Klaus Holaschke ehrte Uwe Wittwer-Gärttner mit dem Wappenteller der Stadt Eppingen für besondere Dienste um das Wohl der Stadt und ihrer Bürger. (Bild: Corina Kienle)
Eppingen: Hartmanni-Gymnasium | Es wirkt, als wollten sie eine Zugabe: Die Zuhörer in der Aula des Hartmanni-Gymnasiums erheben sich, johlen und pfeifen, spenden minutenlang Beifall und stimmen Sprechchöre an. Grund dafür ist der Abschied des Schulleiters Uwe Wittwer-Gärttner, der zum Ende des Schuljahres in den Ruhestand geht.
28 Jahre lang wirkte er am HGE, ab 2002 als Schulleiter. Dementsprechend lang war auch die Liste der Redner, die am 5. Juli erschienen waren, um dem scheidenden Schulleiter für seine unermüdliche Arbeit zu danken. Oberbürgermeister Klaus Holaschke ehrte den Schulleiter mit dem Wappenteller der Stadt Eppingen für besondere Dienste um das Wohl der Stadt und ihrer Bürger.
Zuletzt betrat Uwe Wittwer-Gärttner, sichtlich gerührt, noch einmal selbst die Bühne. Doch statt sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen, betonte er in seiner typisch bescheidenen Art, wie dankbar er für die Unterstützung von allen Seiten sei: „Schule ist keine One-Man-Show des Schulleiters, sondern tägliche harte Arbeit ihm Team. Ich stehe tief in Ihrer Schuld.“
Leider ist für einen Schulleiter trotz noch so großem Beifall keine Zugabe vorgesehen. Zum Ende des Schuljahres wird für Uwe Wittwer-Gärttner als Schulleiter des Hartmanni-Gymnasiums endgültig der Vorhang fallen. Sicher ist jetzt schon: Er wird vermisst werden.
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