Von A wie Absolutismus bis Z wie Zumba – Projektwoche der Hellbergschule Eppingen

In der Schulwoche vom 29. Januar bis 02. Februar blieben an der Eppinger Hellbergschule die Deutschbücher und die Taschenrechner im Schrank, stattdessen wurde geschraubt, getanzt, gemalt, geschauspielert, gesportelt, geforscht und und und. All dies geschah im Rahmen der einwöchigen Projektwoche, die in diesem Jahr unter dem Motto „Unsere Stärken“ stand. Und die Eppinger Hellbergschule hat viele Stärken vorzuweisen: Klassen- und zum Teil auch jahrgangsübergreifend wurden von den einzelnen Lehrkräften viele ansprechende Projekte in unterschiedlichsten Bereichen angeboten. Im Bereich Sport und Spiel konnten sich die Schüler eine Woche lang mit den Teamsportarten Handball oder Eishockey auseinandersetzen und schulten dabei auch soziale Kompetenzen wie zum Beispiel Teamfähigkeit. Eine Woche voller Fitness, Tanz und ganz viel Rhythmus verlebten die Schülerinnen des Zumba Dance Projektes in ihrem zum Tanzsaal umfunktionierten Klassenzimmer. Im musisch-künstlerischen Bereich erstellte eine Schülergruppe ein Schattentheater und studierte eine kleine Aufführung ein. Eine weitere Projektgruppe erarbeitete die dazu passende Musik und untermalte die Schattentheateraufführung mit verschiedensten Klängen. Sogar eine Dirigentin war mit von der Partie. Auch für Schüler, die gerne malen und zeichnen, gab es passende Kunstprojekte. Unter dem spannenden Arbeitstitel „Kennt ihr Blauland?“ wanderten die Schüler auf den Spuren des Künstlers Franz Marc und entwarfen als kleine Surrealisten eigene Bilder und Werkstücke. Wer es etwas „moderner“ mochte, konnte sich als Sprayer ausprobieren und sich im Graffiti-Projekt austoben. Ein weiterer Projektschwerpunkt lag im historischen Bereich. So begaben sich die Schüler in dieser Woche auf eine Reise in verschiedenste Epochen. Eine Projektgruppe beschäftigte sich mit dem Leben in einer mittelalterlichen Stadt und nahm in diesem Rahmen auch an einer Führung durch das mittelalterliche Eppingen teil. Einen Einblick in das höfische Leben zur Zeit des Barock sowie in die Römerzeit erhielten die Teilnehmer weiterer Projektgruppen. Dass viele Hellbergschüler auch handwerklich-technisch interessiert sind spiegelte sich in der Projektwoche ebenfalls wieder. Es wurden Ausstellungsstücke aus Recyclingmaterialien gefertigt und selbstfahrende Autos gebastelt. Daneben wurden Projekte angeboten, die sich tiefgehend und wissenschaftlich fundiert bestimmten Themen und Lebensbereichen widmeten. Beispielsweise setzten sich Schülergruppe eine Woche lang mit der Volksdroge Zucker auseinander, beschäftigten sich mit Sicherheitslücken und Gefahren rund um das Handy und das Internet, erstellten eine Präsentation zum Thema „menschliche Sinne“ und und und.
Den Abschluss und gleichzeitig den Höhepunkt dieser Projektwoche bildete die Projektpräsentation am Freitagnachmittag. Über alle Schulpavillons verteilt wurden den interessierten Gästen in liebevoll aufbereiteten Ausstellungen die Ergebnisse der einzelnen Projektgruppen präsentiert. Darüber hinaus gab es noch verschiedene Aufführungen einzelner Projektgruppen. Alle Schüler waren stolz, dass so viele Besucher kamen und sich für die Ergebnisse der Projektwoche interessierten. Die Schulgemeinschaft der Eppinger Hellbergschule kann so auf eine sehr gelungene Projektwoche zurückblicken, die allen nochmals verdeutlicht hat, wie viele Stärken unsere Schule hat.
1
Einem Autor gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.