Ziergehölze-Schnittkurs im Baugebiet „Herrenäcker“ bei Familie Hielbig

v.l.n.r.: Bettina Pacius-Kistler, Ernst Strecker, Josef Kuhmann
Bei strahlendem Frühlingswetter wurde im Garten von Familie Dr. med. dent. Jörg Hielbig Gärtnermeister Ernst Strecker aus Heilbronn-Böckingen verabschiedet. Für Ernst Strecker endete aus Alters- und Gesundheitsgründen eine erfolgreiche 30jährige Kursleitertätigkeit beim OGV Rohrbach. Vorsitzende Bettina Pacius-Kistler bedankte sich für die engagierte und zuverlässige Zusammenarbeit über einen so langen Zeitraum und überreichte ein Weinpräsent. Strecker sei immer mit viel Spaß und Freude und der ihm eigenen Ironie dabei gewesen und die Weiterbildung der Gartenfreunde war ihm eine Herzensangelegenheit. Strecker sagte: „Obwohl meine Kursteilnehmer die Schnittausführungen und meine Witze über die Jahre kannten, sind viele immer wieder gekommen.“ Die langjährigen Erfahrungen des Kursleiters überzeugten auch anschließend im schönen Ziergarten von Familie Hielbig. Einführend sagte Strecker: „Denkt immer daran, dass die Gehölze größer werden. Schaut euch vor der Pflanzenauswahl ältere Gärten an, damit ihr seht, welche Größe die späteren Gehölze erreichen.“ Besonders wichtig seien die richtigen Pflanzabstände. Strecker teilte die Gehölze in verschiedene Gruppen ein. Zu den Sträuchern, die am diesjährigen Holz blühen, gehören die Rosen, Hibiskus und der Sommerflieder. Er empfahl, die Rosen im Herbst nicht so weit zurückzuschneiden, es reiche, wenn der richtige Schnitt im Frühjahr, wenn die Forsythien blühen, gemacht wird. Bei Sträuchern, die an vorjährigen längeren Trieben und an den neu gebildeten Kurztrieben in diesem Jahr blühen wie Forsythie, Pfeifenstrauch und Blutjohannisbeere seien ältere, abgetragene Äste bis zur Strauch-oder Astbasis zu entfernen. Hierdurch behalte der Strauch seine natürliche Form und das Wachstum werde angeregt. Bei baumartigen Gehölzen wie Zierapfel, Zierkirsche und Felsenbirne, die am mehrjährigen Holz blühen, wird zu dicht stehendes Holz entfernt. Bei immergrünen Gehölzen werde nur geschnitten, wenn sie aus ihrer eigentlichen Form ausbrechen.
Alle Teilnehmer bedauerten den Abschied von dem beliebten Ernst Strecker und wünschen sich einen würdigen Nachfolger.
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