Artenvielfalt im eigenen Garten – ein Projekt

Ulrike Karsten im Gespräch mit Martin Herbst
Mit den Aussagen von Alexander von Humboldt „Alles hängt mit allem zusammen“ und Charles Darwin „Alles was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand“ führte uns Martin Herbst in sein Projekt ein.
Er gestaltete seine 4000 qm große Streuobstwiese mit gezielten Maßnahmen in einen Lebensraum für einheimische Pflanzen und Tiere um.
Mit Strukturelementen, wie einer Hecke aus heimischen Sträuchern, Reisighaufen, Totholz, Steinen, Sand- oder Erdhügel, schaffte er Lebensraum für viele Tierarten die hier Schutz und Nahrung finden.
Eine nährstoffarme Blumenwiese ist einem Rasen vorzuziehen. Auf deren mit Sand und Split abgemagerten Boden gedeihen eine unglaubliche Vielfalt an wertvollen Blüten- und Futterpflanzen. Viele Wildbienen sind auf bestimmte Blüten spezialisiert. Mit Bildern verschiedener einheimischer Blütenpflanzen zeigte Martin Herbst die Vielfalt dieser Pflanzenwelt mitsamt den Insekten und Vögeln, die diese nutzen.
Auch im eigenen Garten sollten wir immer einheimische Pflanzen bevorzugen und
keine Pflanzen- und Insektenschutzmittel sowie keinen Dünger einsetzen.
Lassen wir der Natur ihren Lauf, stellt sich automatisch ein Gleichgewicht ein.
Es ist Martin Herbst eine Herzensangelegenheit, viele Menschen von der Idee zu begeistern im eigenen Garten die Natur zu schützen.
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