Hermann Maier: Alles Gute zum 90. Geburtstag

: Jubilar Hermann Maier, flankiert von seiner Frau Anni und Emma Heitlinger (rechts)
Am 13. Dezember konnte Hermann Maier, der in Rohrbach und Umgebung als der „Schreiner-Maier“ bekannt ist, seinen 90. Geburtstag begehen. Auch die OGV-Ehrenvorsitzende Emma Heitlinger reihte sich in die Schar der vielen Gratulanten ein, um dem tatkräftigen Unterstützer des OGV Rohrbach zu gratulieren.
Aufgewachsen ist Hermann unterhalb des Rohrbacher Friedhofs, wo sein Vater Hermann in der Inselstraße als selbständiger Schreiner einen Schreinerbetrieb hatte. Von früher Kindheit an war Holz für den Jubilar der ideale Werkstoff, um kreativ zu sein. Folgerichtig erlernte er nach seiner Volksschulzeit von 1946 bis 1949 das Schreinerhandwerk bei der renommierten Schreinerei und Möbelfabrik Rupert Eisenhuth in Rohrbach. Nach ein paar Jahren bei Eisenhuth erweiterte er seine Berufskenntnisse bei den Schreinereien Neudeck in Menzingen und Stadel in Heidelberg und trat danach in den Betrieb seines Vaters ein. Bereits 1949 wurde der Betrieb vergrößert, dem 1962 eine neue Halle mit neuen Maschinen folgte. 1958 legte er vor der Handwerkskammer in Mannheim die Meisterprüfung ab.
Sein familiäres Glück hat Hermann Maier in Anni geborene Stetter gefunden, 1961 läuteten für beide die Hochzeitsglocken. Aus ihrer Ehe sind zwei Buben und zwei Mädchen hervorgegangen. Heute gehören mehrere Enkelkinder zur Familie.
Neben Familie und Beruf hat Hermann auch immer Zeit gefunden, um sich für die Dorfgemeinschaft zu engagieren. Wie am vergangenen Samstag bei der gelungenen Präsentation von 55 Apfelsorten aus dem Elsass, stellt er immer wieder die ehemalige Werkstatthalle für Veranstaltungen kostenfrei zu Verfügung. Auch der Vorsitzende des FC Badenia Rohrbach, Siegfried Weinert, wünschte für die Zukunft Gesundheit und Wohlergehen.
1949 debütierte Hermann Maier bei der 1:3 Niederlage gegen Eichelberg in der 1. Mannschaft und war danach lange Jahre als Stammspieler in den Positionen rechter Läufer, Halbrechts oder Mittelstürmer eingesetzt. Als Funktionär diente er seinem FC Badenia als 2. Vorsitzender, Leiter der AH-Abteilung, Spielausschussvorsitzender und war auch am Aufbau der Tennis-Abteilung beteiligt.
Trotz mancher Wehwehchen lautet sein Motto immer noch: Jeder Tag ist eine Freude und ein Geschenk Gottes.
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