Später Obstbaumschnittkurs in Maier’s Obstgarten

vorne links: Kurt Sprecher, rechts daneben Peter Burger
Nach ausgiebigem Regen in der Nacht zuvor und leichtem Schneefall am Palmsamstagmorgen konnte bei angenehmen Temperaturen am Nachmittag ein interessanter Schnittkurs durchgeführt werden. Vorstandsmitglied Klaus Rupp freute sich bei der Begrüßung, dass eine stattliche Anzahl auswärtiger Teilnehmer den Weg nach Rohrbach gefunden hatten, um den Ausführungen von Obstbaumeister Peter Burger vom Julius-Kühn-Institut in Dossenheim beizuwohnen. Bei der Baumanlage des im Februar verstorbenen Schreinermeisters Hermann Maier handelt es sich um Obstbäume, die in pyramidaler Form aufgebaut sind. Da die Bäume in einem Wasser-Quellgebiet stehen und somit gut versorgt sind, sind sie sehr starktriebig. Ein guter Zeitpunkt, um starkes Wachstum einzudämmen, war der nun erfolgte späte Schnittzeitpunkt. Ein weiterer Vorteil ist die gute Schnittwunden-Verheilung. Denn jetzt produzieren die Bäume antibakterielle Stoffe wie Gerbsäure, um die Wunden abzuschotten. Zunächst widmete man sich einem Birnenquittenbaum der Sorte Toronto. Im Schnitt liefert der Baum jährlich etwa 100 Kilogramm Früchte, die teilweise ein Einzelgewicht von 1500 Gramm haben. Besonders bei Quittenbäumen ist ein später Schnitt notwendig, da die ursprünglich vornehmlich in Afghanistan, Syrien und der Türkei beheimateten Quittenbäume größte Probleme haben, beim Winterschnitt erzeugte Baumwunden zu verschließen. In einer Schnittpause servierten Inge Kuhmann und Silvia Brauner Kaffee und Brezeln. Nach dem Schnitt der Pyramidenbäume wechselte man auf das Nachbargrundstück von Vorstandsmitglied Jürgen Stickel über. Dort befindet sich eine schöne Anlage mit sogenannten Spindelbäumen. Hierbei haben die schwachwachsenden Bäume nur jeweils eine Stammachse, an der sich die Fruchtäste befinden. Kurt Sprecher aus Unteröwisheim war wie alle Teilnehmer tief beeindruckt und meinte: „Bei Schnittkursen heißt die Ranking Reihenfolge New York, London, Paris, Rohrbach
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