Coronabedingter Ausfall der Einschulungsuntersuchungen (ESU): Landtagsabgeordneter Dr. Michael Preusch erkundigt sich nach Zahlen und Sachstand im Landkreis Heilbronn

Im Land erfolgt bei allen einzuschulenden Kindern im vorletzten Kindergartenjahr eine schulärztliche Untersuchung durch das Gesundheitsamt zur Feststellung gesundheitlicher Einschränkungen der Schulfähigkeit. Durch die Pandemie mussten sie wegen Überlastung der Gesundheitsämter zeitweise ausgesetzt werden. Dr. Michael Preusch hat sich daher nach der Lage im Landkreis Heilbronn erkundigt.
Wie Landrat Norbert Heuser mitteilt, mussten die ESU beim Jahrgang 2019/2020 im März 2020 aus Kapazitätsgründen abgebrochen werden. Erst im Juni d. J. wurde wieder mit den ESU begonnen - jedoch nicht in den Kindergärten, sondern im Landratsamt. Seit Okt. d. J.  finden die ESU wieder regulär, aber unter Pandemieauflagen, statt.
Wenngleich von Juni bis Sept. d. J. Kinder punktuell untersucht wurden, konnte man die ESU des JG 2019/2020 nicht nachholen. Von den 3.422 Kindern wurde ca. ein Drittel untersucht. So sind ca. 2.200 im Sept. d. J. eingeschulte Kinder nicht untersucht worden.
Für den JG 2020/21 wurden die Kindergärten gebeten, sich auf Kinder mit Förderbedarf oder, bei denen die ESU dringlich ist, zu beschränken. Die ca. 450 nicht untersuchten Kinder sollen die ESU nun mit dem aktuellen Jahrgang, bei dem es ca. 300 Kinder mehr sind als im JG 2019/2020, erhalten.
Die ESU seien zwingend erforderlich und er begrüße, dass sich der Landkreis aktiv dieser Versorgung widme, so Mediziner Dr. Preusch.
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