Gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Dr. Michael Preusch und Innenminister Thomas Strobl besuchen DRK-Rettungswache in Heilbronn

v.l.n.r.: DRK-Kreisvorsitzender Detlef Piepenburg, Innenminister Thomas Strobl, DRK-Geschäftsführer Ludwig Landzettel, Dr. Michael Preusch MdL und DRK-Rettungsdienstleiter Markus Stahl
Bei seinem Besuch der DRK-Rettungswache mit dem baden-württembergischen Innenminister Thomas Strobl unterstrich der Gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Dr. Michael Preusch die Wichtigkeit der Laienreanimation. Mit Blick auf den morgigen weltweiten Tag der Wiederbelebung - World Restart A Heart Day 2021 (WRAH) – führte es den Eppinger Landtagsabgeordneten und Notfallmediziner am Universitätsklinikum Heidelberg zum DRK-Ausbildungszentrum und der Rettungswache am Gesundbrunnen.

DRK-Kreisvorsitzender Detlef Piepenburg, Geschäftsführer Ludwig Landzettel und Rettungsdienstleiter Markus Stahl begleiteten die beiden Politiker im Ausbildungszentrum zu Schülern und Schülerinnen, die ihre Ausbildung zum Notfallsanitäter/zur Notfallsanitäterin Anfang Oktober begonnen haben. Strobl und Preusch konnten sich dabei ein Bild von der Professionalisierung der notärztlichen Versorgung in den vergangenen Jahren machen.

„Gleichermaßen wichtig ist die Breitenausbildung für Laien“, so Dr. Michael Preusch, der das Thema Auffrischung in Erster Hilfe und Wiederbelebung im Koalitionsvertrag adressiert hatte. „Das Miteinander von Haupt- und Ehrenamt sowie Laien ist bei der Notfallrettung absolut lebensnotwendig“, so Preusch. „Denn entscheidend ist der frühzeitige Beginn von Wiederbelebungsmaßnahmen durch Laien, bis Fachpersonal eintrifft. Um dieses Zeitintervall zu überbrücken, sollen im Notfall mögliche, in der Nähe befindliche Ersthelfer via Smartphone alarmiert und an den Notfallort geleitet werden. Derartige Alarmierungssysteme werden aktuell in zehn Rettungsdienstbereichen in Baden-Württemberg eingesetzt. Die drei derzeit im Land eingesetzten Systeme – First AED, Corehelp3er und Mobile Retter – befinden sich aktuell in einer Evaluation durch das Innenministerium.“

Alle Beteiligten waren sich schließlich darin einig, dass die Quote der Ersten Hilfe durch medizinische Laien in Baden-Württemberg weiter gesteigert werden müsse und die smartphonebasierten Konzepte hierzu eine gute Möglichkeit böten.
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