Erste-Hilfe-Kurs für Karateverein

Nach dem Anlegen der Druckverbände können die "schwer verletzten" Teilnehmer des Karatevereins schon wieder lachen.
99 Prozent der Menschen in Deutschland finden es wichtig, sich mit Erste Hilfe auszukennen - aber bei den meisten liegt der letzte Erste-Hilfe-Kurs schon viele Jahre zurück. Auch für einen Verein ist es wichtig, dass sein Personal in der Lage ist, im Falle eines (Un-) Falles schnell und vor allem richtig zu helfen. Für den Karateverein war dies der Anlass, einen maßgeschneiderten Erste-Hilfe-Kurs mit dem Themenschwerpunkt Kindernotfälle zu belegen. 14 Karatekas, darunter auch die (Kinder-) Trainer, befassten sich einen ganzen Tag lang mit spezifischen Notfallsituationen. Diese reichten vom harmlosen Nasenbluten über verschiedene Knochenbrüche bis zum Schlaganfall und der Bewusstlosigkeit. Behandelt wurden die richtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen je nach vorliegender Symptomatik. Dabei wurden nicht nur theoretische Inhalte vermittelt, sondern vor allem intensiv und praxisnah geübt. Die Teilnehmer brachten sich gegenseitig in die stabile Seitenlage, legten Druckverbände an und übten sich in der Herz-Lungen-Wiederbelebung. Ute Gräßle von der Johanniter-Unfall-Hilfe führte kurzweilig und gut strukturiert durch den Tag. Durch die anschaulichen Erklärungen fühlen sich nun alle Teilnehmer besser gewappnet für Situationen, in denen ein schnelles und richtiges Handeln erforderlich ist.
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