Kampfschreie in der Garage: Auch Virus kann die Schenk-Brüder nicht stoppen

V.l.n.r.: Cedric, Lennox, Collin und Quentin Schenk bearbeiten den Sandsack
Seit einigen Jahren sammeln die vier Brüder Lennox (12), Collin (14), Cedric (16) und Quentin Schenk (18) zahlreiche Titel und Medaillen im Karatesport. Auch dieses Jahr wollten sie bei den Wettkämpfen erfolgreich sein - bis dieser Virus alles lahmlegte. Das Vereinstraining war mit einem Schlag beendet. Zwar konnten sich die ehrgeizigen Brüder mit Laufen und Krafttraining fit halten. Um an der Spitze weiterhin mithalten zu können, ist jedoch spezifisches Karatetraining nötig. Aus der Not wurde kurz entschlossen eine Tugend gemacht. Die elterliche Garage wurde von den Autos befreit, mit Karatematten ausgelegt und in einen Trainingsraum verwandelt. Von dort hört man nun täglich angestrengtes Stöhnen und Kampfschreie. Quentin, der Älteste, hat für alle Vier Tagespläne erstellt, die sowohl Training als auch Hausaufgaben berücksichtigen. Cedric lacht: „Jetzt kommen die Früchte der Arbeit mit unserem Trainer Denis zum Tragen. Er hat uns gelernt, wie wichtig es ist, immer einen Plan zu haben.“ Dadurch dass die Brüder in einem Haushalt leben, können sie auch sämtliche Partnerübungen durchführen und z.B. gezielt Kumite trainieren. Quentin: „Dennoch fehlt uns das normale Training mit unseren Haupttrainern und Freunden Edwin Baitinger, Denis Kizilkaya, Felix Peschau und Phillip Tritschler.“
1
Einem Autor gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.