Rundwanderung entlang Eppinger Linien,Himmelsleiter, Kraichgaublick, Ottilienberg,Eppingen

KS
Eppingen: Ottilienberg zwischen Eppingen und Kleingartach | Am 22.10.2017 , 9:30 Uhr trafen sich 15 Wanderer an der Wildeckhalle Abstatt, um oben genannte Wanderung durchzuführen.Der Wetterbericht verhieß in den letzten Tagen für diesen Tag nichts gutes, aber die gut gelaunte Truppe hatte Glück, denn es gab während der Wanderung auch Sonnenschein.
Mit dem PKW ging es nach Eppingen wo wir in der Carl-Benz-Straße parkten,von dort ging es zu Fuß zum Langenberger Hohlweg, der auch ein Einstieg des Eppinger Linien Wanderwegs ist.
Der französische König Ludwig XIV. (genannt der „Sonnenkönig“) erhob Anspruch auf das Erbe der Liselotte von der Pfalz (Elisabeth Charlotte). Diese war mit dem Herzog Philipp von Orléans, dem Bruder des „Sonnenkönigs“ Ludwig XIV., verheiratet. Aus diesem Konflikt entstand der pfälzische Erbfolgekrieg. Die Eppinger Linien wurden in den Jahren 1695 bis 1697 unter dem Markgrafen Ludwig Wilhelm von Baden, auch „Türkenlouis“ genannt, in Fronarbeit errichtet, um französische Raubzüge im Pfälzischen Erbfolgekrieg (1688–1697) zu unterbinden.[1] Ludwig Wilhelm von Baden erkannte die geografischen Vorteile und die Notwendigkeit einer „Landesdefensionslinie“. Die Lage der Eppinger Linien hatte den Vorteil, dass man das Gebiet auch gegen stärkere Gegner halten konnte.
Weiter über den Hohlweg gelangte die Wandergruppe zur sogenannten Himmelsleiter , eine Treppe mit 202 Stufen die man erklimmen musste um auf den Höhenrücken zum Kraichgaublick zu kommen.Oben angekommen gab es zuerst eine Verschnaufpause bei der Baumannshütte, anschließend ging es weiter zum Aussichtspunkt Kraichgaublick, von dort aus hatte man eine gute Sicht über das Kraichgau.
Das nächste Ziel war der Ottilienberg wo wir uns kurz aufhielten um die Aussicht zu genießen.
Der Ottilienberg ist ein Berg bei Eppingen im Landkreis Heilbronn im nördlichen Baden-Württemberg. Auf dem Berg, der schon in der Vorzeit kultisch genutzt worden sein soll, wurde im 15. Jahrhundert eine Wallfahrtskapelle errichtet. Im 17. Jahrhundert hat man den vorzeitlichen Ringwall um die Bergkuppe zu einer Festungsanlage ausgebaut. Die historischen Gebäude wurden im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört, die Kapelle wurde danach in veränderter Form wiederaufgebaut und war Denkmal des Monats im September 2015.[1] In einem in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstandenen Neubaukomplex westlich der historischen Gebäude befindet sich auf dem Berg außerdem die zentrale Aus- und Weiterbildungsstätte des Christlichen Jugenddorfwerks Deutschlands (CJD).
Weiter ging es Talabwärts, Richtung Eppingen zur Einkehr in das Restaurant Villa Waldeck.
Nach einem schmackhaften  Essen, ging es zurück zu unserem Ausgangspunkt.
Die Wandergruppe bedankt sich bei Wanderführer Herbert Ehnle für diese schöne und abwechslungsreiche Wanderung.

Klaus Schiedewitz
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