Turner absolvierten Biathlon-Training

Die Turner des TV Eppingen einmal mit Startnummern nach dem Staffel-Wettkampf
Der Jahresausflug der Abteilung Männer IV des TV 1865 Eppingen führte in den Schnee.
Drei Tage Tage konnten bleibende Erinnerungen, neue Erfahrungen mit einer für viele nur aus dem Fernsehen
bekannten Sportart und mit eisigen Temperaturen gesammelt werden.
Am ersten Abend stand ein Biathlontraining in der Arena am Stützpunkt in Ruhpolding auf dem Programm. Mit dabei war der ehemalige
Olympiasieger, Weltmeister und Spitzenbiathlet Fritz Fischer. Sein größter Erfolg war der Gewinn der Goldmedaille mit der 4 x 7,5 km Staffel bei den olympischen Winterspielen 1992 in Albertville. Zwei Stunden fuhren die Turner auf den schmalen Skiern ohne geschliffene Kanten. Im Skating Stil ging es auf die Strecke und an den Schießstand zum Liegendschießen.
Nach körperlicher Belastung fiel das Schießen immer schwerer und es hieß Luft anhalten beim Schuss. Nach den ersten Grundkenntnissen wurden die Turner in drei Mannschaften aufgeteilt und es folgte ein Staffel-Wettkampf mit anschließender Medaillenverleihung.
Am zweiten Tag ging es weiter nach Garmisch. Ziel war das Ski-Weltcuprennen der Herren auf der Kandahar-Abfahrt. Wetterbedingt wurde jedoch das Rennen kurzfristig abgesagt. Starker Schneefall in der Nacht und schlechte Sicht machten einen Start leider nicht möglich. So fuhr die 14-köpfige Gruppe weiter zum letzten Ausflugspunkt ins österreichische Kühtei. Dort angekommen wurden die Iglus für eine eisige Übernachtung bezogen. Im Iglu-Dorf Kühtei wurde zunächst die Idee, der Bau und die Konstruktion des „Hotels auf Zeit“ erklärt. Beeindruckend war die inbriduelle künstlerische Gestaltung eines jeden Iglus. Nach einer stärkenden Mahlzeit ging es von den etwa null Grad kalten Iglus zur Schneewanderung bei minus zehn Grad hinaus. Eine Herausforderung an Physis und Psyche war dann schließlich die Übernachtung in den Iglus. Im Schlafsack und auf Lammfell wurde den eisigen Temperaturen um den Gefrierpunkt getrotzt. Schließlich stand nach dieser einmaligen Erfahrung in der Kälte ein tolles Frühstück in warmen vier Wänden bereit.
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