Wie in den 70ern - Autofreier Sonntag um die Waldkreuzung

Das Armsünder-Steigle mit Blick zurück nach Flein. Wie muss der Sünder seine Tat und Verurteilung bereut haben? Nur noch ein letztes Mal durfte er diesen Ausblick genießen.
Flein: Fleiner See | Wanderfreunde hatten nach Langem wieder Zeit und so wurde beschlossen eine Tour in der Nähe zu machen. Was ist da momentan besser geeignet, als das Gebiet Flein-Ilsfeld-Untergruppenbach-Talheim? Durch die Bauarbeiten und die Sperrung der Waldkreuzung ist der Verkehr zwischen Talheimer Hof und Hohrainhof auf Anlieger beschränkt und eine herrliche Ruhe hat sich über das Waldgebiet gelegt.
Startpunkt war kurz nach Flein und das erste Ziel der Aussichtspunkt auf dem Eselsberg, welcher über das Armsündersteigle erreicht wurde. Schließlich befand sich hier früher die Richtstätte, ab dem Jahr 1385 unnötig, weil durch die da beginnende Zugehörigkeit zu Heilbronn dann dort gerichtet wurde. Oben befinden sich nun Infotafeln und der Blick reicht bis zum Heuchelberg.
Weiter ging es zum Fleiner See, wo sonntags ein Weinausschank ist. Auch da machten die Wanderer noch keine Pause, sondern rasteten erst am Leberbrunnen im natürlichen Schatten. Dann führte ein Anstieg zum Naturpfad, der am Tunnel vorbei durch das Allmendhölzle verläuft. Nachdem die Donnbronner Höhe erreicht war wanderte die kleine Gruppe durch den Götzenwald und vorbei am Blankenstein zur Durstlache. Hier sind auf der Karte Gräber bzw. Hügel eingezeichnet und auch mit dem bloßen Auge erkennbar, aber es wurden keine schriftlichen Hinweise dazu gefunden.
Entspannt schlenderten die Wanderer noch über die L2155 am Rand von Steinbiegel und Kuhtatzen dem Talheimer Hof zu. Daran vorbei war schnell der Ausgangspunkt wieder erreicht. 
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