Skiclub Forchtenberg auf Radltour

Auch in diesem Jahr haben wir eine gemeinsame Radtour unternommen. Mit insgesamt 16 Radlern haben wir uns auf den Weg gemacht die „nähere“ Umgebung zu erkunden. Los ging es am Freitag 10.09.2021 am Busbahnhof in Forchtenberg, in Schleierhof kamen weitere Gäste und natürlich auch unser Mitorganisator hinzu. Ab Jagsthausen waren wir dann vollzählig (hm, der Brückenschnaps am Abend war gut ;-)). Weiter ging es über einige Anstiege und Abfahrten zur Eberstadter Tropfsteinhöhle. Hier haben wir eine interessante Führung durch die Höhle bekommen. So allmählich hatten wir dann auch Hunger und deshalb ging es weiter zur Heidersbacher Mühle. Dort fühlte man sich wie in eine andere Zeit versetzt. Aber das Ambiente ist dennoch modern gestaltet. Nach einem guten Snack sind wir dann durch das idyllische Elztal nach Hollerbach geradelt. So haben wir am ersten Tag ca. 75 km zurückgelegt und hierbei das Bauland kennengelernt.Im nahe gelegenen Buchen gab es im Gasthaus Löwen gute schwäbische Speisen. Einige von uns haben noch den Schützenmarkt besucht, bevor wir am Abend dann alle gemeinsam bei einem guten Glas Wein in unserer Unterkunft den Abend ausklingen ließen.
Am Samstag ging es dann über Buchen nach Walldürn. Dort haben wir die berühmte Wallfahrtsbasilika St. Georg besucht und eine kleine Stadtbesichtigung gemacht. Anschließend durften wir wieder kräftig in die Pedale treten um Amorbach zu erreichen. Nach einer kurzen Pause ging es über zum Teil abenteuerliche Wege zur Holzners Mühle in Oberhöllgrund. Hier hatten wir uns das Mittagessen redlich verdient.
Aber schon bald war unser Akku, aber auch der unserer Fahrräder wieder geladen. Deshalb machte sich ein Teil der Gruppe auf, den Katzenbuckel zu erkunden. Hier gab es auch teilweise unbefestigte Wege und steile Anstiege. Vorbei an der ehemaligen Skischanze haben wir den Turm erreicht und erklommen. Wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter und eine wunderbare Fernsicht. So nun wurde es aber Zeit wieder die andere Gruppe zu treffen und gemeinsam nach Eberbach zu radeln. Hier führte der Weg entlang des Itterkanal, der bereits im Jahre 1923 gebaut wurde. Man hatte das Gefühl man fährt am Fluss entlang, obwohl wir in der Hälfte des Berges fuhren. Oh je und in Eberbach hat es uns dann erwischt, jeder musste sich einen Unterstand suchen, da der Himmel seine Schleusen geöffnet hat. Nach kurzer Zeit war der Regen überstanden und wir fuhren am Neckar entlang nach Reichenbuch. Aber hier hat uns Franz nochmals ins Schwitzen gebracht, es ging 3 Kilometer den Berg hinauf. Aber wir hatten ja alle E-bikes, nein von wegen, unser jüngster Radler hat auch diesen Anstieg wieder mit Bravour und ohne Motor gemeistert. Als wir im Gasthaus Hirsch ankamen haben wir an diesem Tag ca. 90 km zurückgelegt. Das Abendessen konnten wir dort dann auf der Terrasse genießen. Mit der einheimischen Bevölkerung sind wir schnell in Kontakt gekommen und hatten gemeinsam einen lustigen Abend.
Am nächsten Morgen ging es nach einem reichhaltigen Frühstück wieder die 3 km Abfahrt (wie beim Skifahren) hinunter ins Neckartal. Dort sind wir dann über Obrigheim, Haßmersheim und Gundelsheim nach Offenau geradelt. Dort war dann ein Stopp bei der Bäckerei Härdtner. Danach ist bei strahlendem Sonnenschein unser Gruppenbild entstanden. Bevor es dann über Bad Friedrichshall nach Stein am Kocher ging. Dort, im Metzgerstadl haben wir Hüttenfeeling und ein sehr gutes Mittagessen bekommen. Wir haben dort unseren Abschluß gemacht und nicht nur Kraft für die Heimfahrt getankt. Die letzten Kilometer ging es über Bürg auf den Kochertalradweg und der Heimat Forchtenberg entgegen. Nach ca. 240 km und ca.13 Stunden auf dem Fahrradsattel ging ein erlebnisreiches Wochenende zu Ende. Vielen Dank an die Organisatoren für die hervorragende Planung und diese abwechslungsreiche Tour.
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