Rheuma Liga Ausflug Eppingen/Kirchardt/Gemmingen/Ittlingen

Mitte: "les toilettes" Häuschen. Im Hintergrund der "Hundertwasser-Regenturm"
Rheuma Liga Ausflug 2018
Nach dem langen Super-Sommer hatten auch wir ein Kaiserwetter, wie man es sich nicht besser vorstellen konnte.
Nach dem alle Ausflügler gut ausgeschlafen hatten (nach eigenen Angaben) ging unsere Reise zuerst nach Plochingen an der Fils. Schon auf der B 10 konnte man von weitem den 33 Meter hohen „Regenturm“ sehen. Er ragt weithin sichtbar über der farbenfrohen Hundertwasser-Welt. Das Bauwerk wird gekrönt durch vier goldenen Eck-Kugeln.
Bei Ankunft mit dem Reisebus bekamen wir schon einen farbigen Vorgeschmack. Direkt vor uns stand das märchenhafte „les toilettes“ (öffentliches Toiletten--Häuschen). Dies ist eine märchenhafte Facette seiner Kunst, in leuchtenden und kräftigen Farben. Dieses Klo wurde allerdings vom elsässischen Künstler „Tomi Ungerer“, mit viel Witz, gestaltet. Oben am Flachdach schließt das Bauwerk ringsum in einem Zierfries aus vielen größeren und rosaroten „WC-Brillen“ ab (siehe Gruppenfoto). Obwohl der Andrang, nach der Busfahrt, auf das „stille Örtchen“ doch sehr groß war, haben die meisten Ausflügler, doch die „normale Sitz-Brille“ bevorzugt…
Unsere zwei netten Stadt-Führerinnen erwarteten uns schon. Sie erklärten uns „Die farbenfrohe Hundertwasser-Welt“. Nach einer dreijährigen Bauphase wurde sie 1994 eingeweiht. Der (bewusst) unebene, unregelmäßige Treppen-Aufgang ist Programm zum Innenhof. Dort angelangt, überwältigen Formen-, Farbenvielfalt und zaubern uns unwillkürlich ein Lächeln in die Gesichter. Vielfältige, fröhliche Farbigkeit, unregelmäßige, gerundete Formen, höhlenartige Balkone, die auf behäbigen Keramiksäulen ruhen und viel Grün prägen die „Hundertwasser Baukunst“. Im Innenhof spiegelt so die Lebensphilosophie von „Hundertwasser“. Alle Formen am Bau, nirgendwo gibt es gerade Linien oder rechte Winkel – getreu Hundertwassers Credo „in der Natur gibt es keine Regelmäßigkeiten!
Nun ging es zum Stadtrundgang. Der Marktplatz ist umrahmt von wertvollen Fachwerkbauten u.a. mit dem „alten Rathaus“, Ottilienkapelle, sowie die auf einem Sockel stehenden „sieben Frauenfiguren“. Sehenswert war auch der Fischbrunnen mit der Wasserschöpfenden Bäuerin. Vom Haus „Grüner Baum“ erklang Punkt 11:05 Uhr ein Glockenspiel von 15 Bronze- Glocken mit drie verschiedenen Melodien.
Anschließend fuhren wir zum 217 Meter hohen „Fernsehturm“ nach S-Degerloch. Auch dort wurden wir sehr herzlich empfangen! Razfaz wurde unser vorbestelltes Mittags-Menü serviert. Dann ging es per Fahrstuhl - innerhalb von 36 Sekunden - auf die 153 Meter hohe „Aussichtsplattform. Die schönste Rundum-Aussicht der Region lässt uns zum Erlebnis werden. Bei klarer Sicht konnten wir über das schwäbische Land hinüber zur Alb, zum Schwarzwald, Odenwald und gar nach Hohenlohe sehen. Manche bevorzugten die herrliche Aussicht, bei Kaffee und Kuchen, vom 360 Grad „Panorama-Cafe“ aus.
Weiter ging es zur „Neckar- Anlegestelle Wilhelma“ wo der „Neckar-Käpt’n“ uns einschiffte.
„Eine Schifffahrt die ist lustig“ und das war sie aber auch. Der Kapitän erklärte uns die wunderschönen Stadt- und Auenlandschaften. Vorbei ging es am „Max-Eyth-Naherholungssee“ der Stadt Stuttgart, durch die Schleuse Hofen nach Mühlhausen und wieder zurück. Bei flotter Musik sind die zwei Stunden viel zu schnell vergangen.
Mit vorgetragenen Witzen, sowie einigen Leckereien und wieder ohne Stau kamen wir glücklich und zufrieden zu Hause an.
Unserem Reiseleiter Kurt Hanselmann gilt, wieder einmal, ein Dankeschön für die gut ausgewählte Reise und die sehr gute Organisation. kwh.
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