Hauptversammlung des Liederkranz Güglingen

Geehrt wurden (von links nach rechts) Joachim Esenwein für 25 Jahre passive Mitgliedschaft, Adelgunde Sommer für 30 Jahre Singen und (ganz rechts) Margarete Schütz, die lange mitsang aber jetzt zu den 25jährigen Passiven gehört. Die Vorsitzende Rosalinde Tietz (Mitte) dankte ihnen für die Treue. Nicht anwesend waren Peter Mahle (40 Jahre passives Mitglied) und Jürgen Fischer (50 Jahre passives Mitglied).
Mit Schwung in den Frühling - so war die Stimmung bei der 181. Hauptversammlung des Liederkranz Güglingen. Die im vorigen Jahr neugewählte Vorsitzende Rosalinde Tietz bedankte sich bei Vorstand und Beirat für die gute Zusammenarbeit. Auf dieser Basis hatte sie sich wählen lassen und sie gab zu Protokoll, dass ihre Mitstreiter das Versprechen gehalten haben. Nach dem Eingangslied und dem Lied für die Verstorbenen des vergangenen Jahres ging sie auf das hohe Durchschnittsalter der Sängerinnen und Sänger ein. Mit durchschnittlich 75 Jahren seien große Programme nicht mit leichter Hand zu meistern. Trotzdem sei alles gut vonstatten gegangen, nicht nur die Auftritte zu vielen Gelegenheiten der Stadt Güglingen und das Jahreskonzert, sondern auch die Tätigkeit wie beim Weineinschank auf dem Näser oder bei der Hilfe im Festzelt am Maientag.

Entsprechend war auch der Bericht von Schriftführerin Irene Walter, die an viele Ständchen zum 80. oder 75. Geburtstag erinnerte und einen leichten Mitgliederschwund verzeichnete. Mit den Passiven zählt der Liederkranz Güglingen aber immer noch 91 Mitglieder. Es gab 28 Singstunden und vier Ausschusssitzungen. Dirigent Carl Burger ging auf das Alter der Chormitglieder ein und sagte, dass ihm die Arbeit mit dem Chor viel Freude mache und man nicht erwarten könne, dass 30jährige eintreten. Vielmehr solle man das Alter von plus-minus-60 umwerben. Das Alter von Sängerinnen und Sängern sei für ihn kein Problem. Gut sei, dass alle gern bei der Sache sind. In diesem Zusammenhang kam er auf die Liederauswahl für die Konzerte. Grundsätzlich sei er als Kirchenmusiker auch sehr für gute weltliche Lieder, die ja im Konzert am 22. April um 18.00 Uhr in der Herzogskelter zu Gehör kommen. Man kann das Programm mit Liedern aus den 40er und 60er Jahren rundum als schwungvoll musikalischen Auftakt für den Frühling bezeichnen. Schlager wie "Wenn der weiße Flieder..." oder "Frühling in Berlin" sind ja ebenso beliebt wie Operettenmelodien und immer wieder gern von allen Generationen gern gehört. Thomas Habermaier am Klavier und der Kinderchor des Madrigalchores Vollmer sowie ein Tenorsolist werden mit von der Frühlingspartie sein.

Zur Sache ging es mit dem Beicht des neugewählten Kassiers Rolf Wöhr, der mehr Ausgaben als Einnahmen konstatierte, was den Mitgliedern ja schon seit Jahren bekannt ist. Die Kassenprüfer Werner Stuber und Walter Schön bestätigten eine korrekte Kassenführung. Walter Schön beantragte die Entlastung und bedankte sich bei der Vorsitzenden. Auch ihr Stellvertreter Gerhard Wörz dankte ihr dafür, dass sie die Weiterarbeit ermöglicht hat. Alle freuen sich schon auf den Ausflug zum Kloster Neresheim und in den Gesundheitsstollen Aalen, den wieder Eberhard Frank organisiert.
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