Ursula Stock: Hölderlin - Corona Extra

Beim Online-Stammtisch des Zabergäuvereins im April  stellte Ursula Stock ihren Zyklus von 36 Bildern vor, in dem sie sich mit dem Leben des Dichters anlässlich seines 250. Geburtstages im Corona-Jahr auseinandergesetzt hat: Corona Extra.
In ihren Porträts offenbaren sich bei näherer Betrachtung eine Fülle Details über Hölderlins Leben und Werk, Eigenschaften, Lebensabschnitte, Zitate aus seinen Werken. Seine Verbindungen zu berühmten Zeitgenossen wie Goethe, Schiller oder Beethoven lassen sich ebenso finden und werden ausführlich erläutert. Auch Paul Celan kommt zu Wort, dessen Lyrik von Hölderlin beeinflusst ist.
Mal blickt man in ein leeres Auge, mal hängt sein Porträt „heilig trauernd im Gebälk“ des Lauffener Museums, mal verwirren ein gespaltener Schädel oder Hände mit überlangen Fingernägeln, mit denen er ein Piano zertrümmert. Mit den Erklärungen der Künstlerin entsteht ein eindrucksvolles Bild dieses außergewöhnlichen Dichters.
Verwoben mit dem Profil von „Diotima“, der Liebe seines Lebens Susette Gontard, ist sein Roman "Hyperion", den er ihr mit  „Wem sonst als dir“ widmet und dazu das Zitat: „… Aber ich denke, was sich gleich ist, findet sich bald.“
Da sich der Zyklus ja „Corona Extra“ nennt, bekommt Hölderlin schließlich auch noch einen Corona-Orden „angesteckt.“
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